11. September ist Tag des offenen Denkmals

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Florian Schrader und Reiner Krause freuen sich auf den Tag des offenen Denkmals am 11. September.

Acht Wittener Denkmäler werden am Sonntag, 11. September, beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals, ihre Pforten für die Öffentlichkeit öffnen. Zum ersten Mal überhaupt besichtigt werden kann das Wärterhaus am Helenenturm.

Einst diente das Haus, das in den Sechzigerjahren des neunzehnten Jahrhunderts erbaut und bis zum Jahr 1905 mehrfach ausgebaut und um Stallungen erweitert wurde, dem Turmwächter als Bleibe. Er kassierte lange Jahre auch den Eintritt, den man bei der Besteigung des Helenturms entrichten musste. „Vor fünfzig Jahren betrug der Eintritt zehn Pfennig“, verrät Florian Schrader vom Planungsamt, Gesamtkoordinator der Veranstaltung. Mittlerweile kann der Turm nur noch bei Führungen oder besonderen Veranstaltungen besichtigt werden. Natürlich ist er beim Tag des offenen Denkmals auch zu besichtigen – nicht etwa für zehn Pfennig, sondern umsonst, wie alle anderen Veranstaltungsorte auch.
Im Muttental können das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, das Bethaus der Bergleute, das Steigerhaus und die Zeche Herberholz besichtigt werden. An allen Orten wird es kleinere und größere Programmpunkte und/oder Mitmachaktionen geben, auf Zeche Nachtigall darüber hinaus auch die Themenführungen „Dampfzeit – Als die Loks noch rauchten“ und „Kohlenschiffe auf der Ruhr“ geben.
An der Burgruine Hardenstein wartet ebenfalls ein umfangreiches Programm mit einem mittelalterlichen Markt, Filzen, Steinmetzarbeiten und Vorträgen über mittelalterliche Burgenbautechnik.
Auch das Rathaus kann besichtigt werden. Bei Turmführungen können die Besucher etwas zur geplanten Rathaussanierung und zur Geschichte des 1923 erbauten Rathauses erfahren. „Die Führungen werden bei jedem Wetter stattfinden“, verspricht Reiner Krause vom Planungsamt, der die Führungen gemeinsam mit Udo Klapp leiten wird.
Der Umfang des letztjährigen Tags des offenen Denkmals wird in diesem Jahr nicht erreicht, da deutlich weniger Denkmäler geöffnet sein werden. Was nicht zuletzt am bundesweiten Veranstaltungsmotto liegt, das diesmal „Gemeinsam Denkmale erhalten“ lautet. „Das Motto ist nicht so richtig griffig, und für uns ist das sowieso eine Selbstverständlichkeit“ sagt Florian Schrader. Im vergangenen Jahr hieß es „Handwerk, Technik, Industrie“, und anlässlich dieses Mottos waren auch Zeche Theresia, der Hauptbahnhof und das Wasserwerk Veranstaltungsorte.
Der Rekord aus dem Jahr 2012 wird vermutlich ohnehin unerreicht bleiben. Florian Schrader: „Damals hatten wir den Bunker an der Augustastraße geöffnet. Alleine diese Aktion hat mehr als 800 Besucher gezogen.“
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