Dampfende Loks und gigantische Fördermaschinen - Führungen in der Zeche Nachtigall

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Die Loks "064 491-4" und "078 246-6" dampfen vor der Burg Hohenzollern in Hechingen. Foto: Thomas Pflaum/dampfzeit-buch.de
Witten: Zeche Nachtigall |

Am Sonntag, 12. März, locken gleich zwei offene Führungen ins Industriemuseum Zeche Nachtigall. Um 13 Uhr können Besucher in der Kuratorenführung mit Thomas Pflaum durch die Sonderausstellung "Dampfzeit - Als die Loks noch rauchten" ins Dampfzeitalter eintauchen.

Bommern. Als ein Symbol der industriellen Revolution gingen Dampflokomotiven in die Geschichte ein. Über 140 Jahre lang zogen die Schienenfahrzeuge Güterzüge oder beförderten Passagiere an ihr Reiseziel. Noch 1970, zur Zeit der Hochkonjunktur, unterhielt die Deutsche Bundesbahn über 1600 Dampfloks. Bereits sieben Jahre später endete die Ära der rauchenden Zugmaschinen bei der DB. Thomas Pflaum und Gerd Lübbering waren in den 1970er Jahren mit ihren Kameras entlang der Bahnstrecken unterwegs. Ihre wiederentdeckten und digitalisierten Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen Züge vor dunstverhangenen Zechen, im Bahnbetriebswerk auf ihren nächsten Einsatz wartend, bei der Einfahrt in rußgeschwärzte Bahnhöfe oder mit mächtigem Dampfschweif auf freier Strecke.

Im Anschluss drehen sich um 14.30 Uhr die gewaltigen Schwungräder der knapp 130 Jahre alten Dampffördermaschine im Maschinenhaus. Maschinen wie diese transportierten nicht nur viele Tonnen Steinkohle nach über Tage, auch die Pumpen zur Entwässerung der Grube wurden von ihnen angetrieben.

Teilnehmer der Führungen zahlen nur den normalen Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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