Ehemaliger des Ruhrgymnasiums eröffnet Ausstellung in Groß-London

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Ausstellungsstücke
Dagenham (Vereinigtes Königreich): Valence House | Mitte Mai fand die Eröffnung der Ausstellung des Malers Hillebrand, einem ehemaligen Schüler des Ruhrgymnasiums im Valence House Museum im Londoner Vorort Dagenham statt. Hillebrand denkt noch heute dankbar an seinen Kunstlehrer, Studienrat Jochen Daerr zurück, der selbst ein hervorragender Landschaftsmaler war. Seine Erinnerung gilt auch dem damaligen Referendar Kuno Gonschior, der den Schülern seine Sichtweise der Malerei vorgestellt hat und später mit seiner Kunst zu Ruhm und Ehren gelangt ist.

Die Bürgermeisterin des Londoner Bezirks Barking&Dagenham und mehr als 30 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Die ausgestellten Gemälde und Exponate erinnern an die rund 70 jährige britisch-deutsche Freundschaft, die auf Initiative der Engländer unmittelbar nach dem 2ten Weltkrieg entstanden ist. In ihrer Ansprache erwähnte die Bürgermeisterin die Bedeutung guter Beziehungen zwischen den Völkern, die gerade in unserer turbulenten Zeit wichtig sind.

Die Bürgermeisterin hat ihre deutsche Partnerstadt Witten schon mehrmals persönlich besucht und wünschte sich in ihrer Begrüßungsansprache eine friedliebende Welt, damit zukünftige Generationen in Eintracht leben können.

Die Eröffnungsrede hielt ein langjähriger Freund des Bochumer Künstlers und Freeman der City of London. Er hat den Besuchern etwas über den Werdegang des Malers erzählt und über seine eigenen langjährigen Erfahrungen als Gastgeber für junge Menschen aus Witten.

Die Ausstellung zeigt malerische Sehenswürdigkeiten von Barking&Dagenham und Witten und stellt dar, wie die Bewohner von Dagenham und ihre heutige Partnerstadt Witten nach einem schrecklichen Krieg vor rund 70 Jahren zusammengefunden haben.

Der Barking&Dagenham Witten Club hat einige Erinnerungsstücke zur Ausstellung beigesteuert. Dazu gehört ein Teller mit einem Bild Wittens, eine Tafel, die an die Zeitkapsel erinnert, die Witten der Stadt Dagenham geschenkt hat und ein Buch, das die vom Mitbegründer der Städtepartnerschaft Arthur Durrant geschriebene „Two Town Story“ fortsetzt.

Es ist geplant die Ausstellung im kommenden Jahr in Witten zu präsentieren. Dann sollen Gemälde des Malers Yemi Tubi aus Dagenham hinzukommen, der sich mit den Problemen unserer Zeit, der Flüchtlingskrise, den Hungersnöten und Kriegen auseinandersetzt.

Im Vorfeld der Ausstellung hatte die Lokalzeitung einen zweiseitigen Bericht veröffentlicht. Die Ausstellung endet am 29 Juli 2017.
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