Weihnachts-Matinee war eine tolle Spaß-Rallye

Emma & Willnowsky begeisterten bei ihrer Solidarfonds-Premiere.  amö-Foto
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Comedians verzichten auf Gage -
13.000 Euro für Solidar-Stiftung

Besser kann man einfach nicht in den 4. Adventssonntag starten, als mit solch exzellenten Komödianten, wie "Emmi & Willnowsky", Bruno "Günna" Knust, Torsten Sträter und Wolfgang Trepper es sind.

Schon zum fünften Male bot die traditionelle "Solidarfonds Weihnachtsmatinee" im Wittener Saabau unter dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss" ein Comedy-Feuerwerk der absoluten Spitzenklasse. Punkt elf Uhr eröffnete das unglaublich schrullige Paar "Emma" (Christoph Domke), eine in die Jahre gekommene streitbare Kammersängerin, und "Herr Willnowsky" (Christian Willner), ein alternder, aber immer noch - Testosteron-technisch gesehen - voll im Saft stehender russischer Klavierspieler und leidenschaftlicher Erzähler anzüglicher Witze, den Morgen mit einer Spaß-Rallye vom Allerfeinsten.

Und auch der Dortmunder "Beauftragte für knackige Unterhaltung", Bruno "Günna" Knust (ehemaliger BVB-Stadionsprecher), überzeugte das Publikum ("Kloppo haben se bei der Haarverpflanzung wohl eine Pechsträhne mit eingepflanzt.") bei seinem Auswärtsspiel. Mit seinen einzigartigen "Sprechperlen" aus dem Kohlenpott landete er aus seiner ganz speziellen "günnakologischer Sicht ("Hasse schoma zwei Liter Blut ausse Nase gespendet?") Treffer auf Treffer ("Eine Mutter nannte ihre Tochter einfach Gabriele, weil sie nicht wusste, ob der Gasmann, Briefträger oder Elektriker der Vater ist.").

Ganz großes Kino auch von Solidarfonds-Debütant Wolfgang Trepper, nicht nur ein echter Junge aus dem Ruhrpott, sondern der absolute Meister der Gift- und Galle-Spucker. Mit seinen roten Lackschuhen tigerte er rastlos und wild gestikulierend über die Bühne, redete sich so richtig in Rage, polterte, brüllte und schimpfte über Gott und die Welt wie ein Rohrspatz. Und wenn Trepper sich aufregte, war er besonders stark. Dabei will er sich ja eigentlich nie aufregen, doch es geht ihm einfach zu viel „auf den Sack“. Seinen gelungenen Vortrag beendete Vollblutkabarettist mit einem Rat an die Männerwelt: "Sag nie zu deinem Urologen: 'Mach ma halb lang'."

Nur ob anschließend mit Torsten Sträters finalem Vortrag das wirklich Beste erst zum Schluss präsentiert wurde, ja, verehrte Leser, darüber war sich das Publikum im fast vollbesetzten Saalbau nicht wirklich einig.

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Da alle Künstler auf ihre Gage verzichteten, durfte sich Dr. Michael Kohlmann, Vorstandsvorsitzender der Solidarfondsstiftung, über 13.000 Euro freuen.
Das Geld ist für Wittener Projekte gesehen, unter anderem Feriensprach-
kurse für Flüchtlingskinder.

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Autor:

Alfred Möller aus Witten

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