Halbzeitbilanz am Kemnader See: 93 Hilfeleistungen am Freitag und Samstag

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Ein ehrenamtliches Erstversorgungsteam vor der Hauptbühne am Kemnader See
Witten: Kemnader See | 18 Patienten wurden bisher in umliegende Krankenhäuser transportiert – Technische Rettung aus Berghang in der Nacht

Bereits seit Freitagmorgen sind täglich 85 Einsatzkräfte am Kemnader See ehrenamtlich im Dienst, um für die Sicherheit der Veranstaltungsbesucher zu sorgen. Bisher leisteten die Sanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte 93 Bürgerinnen und Bürger Erste-Hilfe, versorgten kleinere und größere Verletzungen und transportierten 18 Patienten in die umliegenden Krankenhäuser.

„Als Erstversorgungs- und Notfallteams sind unsere Helferinnen und Helfer permanent auf dem Veranstaltungsgelände un-terwegs, für die Besucher ansprechbar und jederzeit bereit, Erste-Hilfe zu leisten.“, berichtet Einsatzleiter Stefan Ebner, der mit dem bisherigen Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden ist. „Einsatzschwerpunkte waren vor allem die Abendstunden am Freitag und Samstag, in denen die meisten Behandlungen und Transporte in die Krankenhäuser zu absolvieren waren.“

Ein Veranstaltungsbesucher wurde am frühen Sonntagmorgen durch Einsatzkräfte des DRK und der Berufsfeuerwehr Bochum mit technischem Gerät aus misslicher Lage an einem bewaldeten Abhang gerettet, ein Abstürzen und schlimmere Verletzungen konnten so verhindert werden. „Leider ist ein Großteil der Erkrankungen und Verletzungen, die unsere motivierten und gut ausgebildeten Helferinnen und Helfer versorgen mussten, auf den übermäßigen Genuss von Alkohol zurückzuführen.“, so Ebner weiter.

Insgesamt 18 Besucher wurden zur weiteren Behandlung und diagnostischen Maßnahmen mit Rettungs- und Krankenwagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert, in fünf Fällen mussten die Patienten durch einen der DRK-Notärzte begleitet werden.

Für Sonntag und Montag gehen Ebner und sein Team von einem ruhigen Einsatzverlauf aus, denn „Sonntag und Montag sind traditionell vor allem von Familien besucht, dennoch sind unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit den Helfern der DLRG und der Johanniter Unfallhilfe ganztägig vor Ort und auf allesvorbereitet.“, so Ebner abschließend.
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