Kulturföderfond: neue Richtlinien

Das neue Paket ist geschnürt. Darüber freuen sich Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski; Martin Strautz (freier Künstler); Juana Andrisano (Kulturbüro) und Dirk Steimann, Vorstand Kulturforum (v.l.).
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Wittener Künstler können frohlocken: Neue Förderrichtlinien des Kulturförderfonds des Kulturforums ermöglichen ihnen mehr Spielraum für die Beantragung von Geldern für Projekte.

„Ziel des Kulturförderfonds ist es, die schöpferischen Entfaltung zu fördern und das kulturelle Leben in Witten auf vielfältige Art und Weise zu gestalten“, erklärt Juana Andrisano vom Wittener Kulturbüro.
Bereits seit 2011 besteht eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken, von denen die Fördergelder bereitgestellt werden. „Aufgrund aktueller Bedürfnisse und Erfahrungen haben wir die Förderrichtlinien nun überarbeitet“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski.
Bisher gab es die Möglichkeit der Einzelförderung bis zu einem Höchstbetrag von 1.250 Euro sowie eine Förderpartnerschaft. Durch die neue Gliederung in vier Fördermöglichkeiten möchten die Verantwortlichen erreichen, dass Projekte Kulturschaffender noch individueller und gezielter gefördert werden können.
Im Einzelnen: Das Mikroprojekt (maximaler Förderbetrag 400 Euro) ist für die Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphase gedacht sowie für kleine fehlende Beträge bei einem Projekt.
Die Projektförderung hat zum Ziel, künstlerische und kulturelle Vorhaben, die zeitlich begrenzt und in sich abgeschlossen sind, zu fördern.
Die Strukturförderung ermöglicht, Strukturen aufzubauen oder zu stärken, die der Schaffung, Vermittlung, Vernetzung oder der Erweiterung des Angebots von Kunst und Kultur in Witten dienen. Sie fördert Initiativen zur Vernetzung und Schaffung von langfristig stabilen Strukturen in einzelnen Arbeitsfeldern und Sparten in Witten sowie Vorhaben, die die kontinuierliche Kulturarbeit sichern.
Die Basisförderung möchte freie künstlerische Arbeit fördern und Künstler auf der Basis ihrer bisherigen künstlerischen Arbeit und der daraus hervorgehenden Erwartung kontinuierlicher, qualitativ hochwertiger künstlerischer Produktion.
Die Förderobergrenze von 1.250 Euro entfällt künftig, es können also auch höhere Summen beantragt werden.
Insgesamt stehen für dieses Jahr 26.165 Euro für die Förderung der freien Kulturszene in Witten zur Verfügung, die sich aus den bereitgestellten Geldern für 2018 und der Restsumme aus 2017 zusammensetzen.
Anträge auf Förderung müssen bis zum 31. Mai 2018 gestellt werden. Ausgenommen davon ist die Mikroförderung, für die Anträge laufend gestellt werden können. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.kulturforum-witten.de
Bei Fragen zur Antragsstellung stehen die Mitarbeiter des Kulturbüros beratend zur Seite.

Gefördert werden können künstlerische Projekte aller Art. In vergangenen Jahr erhielten unter anderen der Wittener Jazzclub, die Projektfabrik, das „Fest der Erde“, der Wittener Autorentreff, der Verein für Musik und Theater, die Künstler Beate Albrecht, Sonni Maier, Johannes Maas und Martin Strautz, die Wittener Musik-Akademie und das Symphonische Blasorchester „BloW“ Fördergelder.

Das neue Paket ist geschnürt. Darüber freuen sich Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schumski; Martin Strautz (freier Künstler); Juana Andrisano (Kulturbüro) und Dirk Steimann, Vorstand Kulturforum (v.l.).
Juana Andrisano: „Ziel des Kulturförderfonds ist es, die schöpferischen Entfaltung zu fördern und das kulturelle Leben in Witten auf vielfältige Art und Weise zu gestalten.“
Autor:

Walter Demtröder aus Witten

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