Mitreißende Geburtstagsfeier im Wittener Saalbau - „BloW“ feierte sein 10jähriges Bestehen im vollen Theatersaal

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Witten: Saalbau |

Am Sonntag feierte das symphonische Blasorchester Witten „BloW“ sein 10jähriges Jubiläum im großen Theatersaal des städtischen Saalbaus. Klangstark führte „BloW“ unter dem Dirigat von Michael Eckelt das begeisterte Publikum durch seine Geschichte, die vor zehn Jahren nach Anregung des Rotary-Clubs mit knapp 25 Musikern begann und durch viele spannende Konzerte und mitreißende Kooperationen geprägt ist.

Schon die festliche Eröffnung der Konzerts mit der symphonischen Originalkomposition "Flashing Winds" ließ erahnen, dass dieser Konzertabend ein ganz besonderer werden würde.
Eine Besonderheit, die nicht nur für die Musiker, sondern wohl auch für das Publikum recht selten sein dürfte, war die feierliche Übergabe und Welturaufführung des Werkes "Lignum – Eine deutsche Rhapsodie" von und mit dem Komponisten Thiemo Kraas, der dieses Werk extra für das Jubiläum des Blasorchesters der Ruhrstadt komponiert hatte. Mal fetzig, mal ruhig präsentierte sich das Werk und zog das Publikum in seinen Bann.
Die vier Musiker des „Quadriga-Posaunenquartetts“ besuchten das Wittener Orchester und spielten neben der Prämiere des Solowerks „Gilgamesch“ auch zusammen mit „BloW“. Dabei wurde zu George Gershwins Werk "A Portrait" geswingt und wohl der ganze Saal in Feierstimmung versetzt.
Doch auch bekannte Melodien durften nicht fehlen. Beim Medley zum Erfolgsmusical "Starlight Express", den besten Hits von "Phil Collins" und der „Hymne“ der Opernmusik Nessun Dorma wurde so mancher zum Mitsingen und Tanzen animiert.
Stimmungsvoll, kurzweilig und mitreißend gestaltete das Orchester „BloW“ den Abend. Dass „BloW“ aber nicht nur im näheren Umkreis bekannt und beliebt ist, zeigte der französische Dirigent Règis Emorine, der das befreundete Blasorchester der Wittener Partnerstadt Beauvais leitet. Viele französische Freunde waren angereist, um mit den Wittener Musikern zu feiern und sie zu unterstützen.
Freundschaft – damit beschloss das Wittener Orchester dann auch den hervorragenden Konzertabend. Zusammen mit den „Quadriga“-Posaunisten erklangen zum Abschluss feurige, beswingte und stimmungsvolle Variationen über "Ein Freund, ein guter Freund", sodass Musiker und Zuhörer in beste Feierlaune gerieten.
In der geforderten Zugabe brachte "Mambo" von Herbert Grönemeyer die Stimmung final zum Kochen. Mit stehenden Ovationen und lautstarken Rufen nach einer weiteren Zugabe ließ das Publikum im nahezu ausverkauften Theatersaal die Musiker erst nach einer zweiten Zugabe gehen.

Am 27.12.2016 wird das Blasorchester, das wie wir sehen konnten, nicht nur in Witten eine feste Größe ist, in der alten Rohrmeisterei in Schwerte zusammen mit den Westfalen Winds erneut einen stimmungsvollen Abend gestalten. Bei Klang und Dinner werden Ohren- und Gaumenfreuden serviert.
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