Zentralbibliothek wurde neu eröffnet

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Die neue Zentralbibliothek ist mit neuester Technik ausgestattet.

„Wir freuen uns, Ihnen nicht weniger als eine neue Bibliothek übergeben zu können“, verkündete Dirk Steimann vom Vorstand des Wittener Kulturforums bei seiner Rede anlässlich der Eröffnungsfeier der neuen Stadtbücherei an der Husemannstraße vor zahlreichen geladenen Gästen.

Das Büchereigebäude, das an das Märkische Museum angebaut wurde, soll, so Dirk Steimann „alle Anforderungen an eine moderne Bibliothek im Jahr 2016 und auch darüber hinaus erfüllen.“
Die Voraussetzungen dafür könnten besser kaum sein: Auf drei lichtdurchfluteten Etagen mit großzügig dimensionierten Fenstern können auf einer Gesamtfläche von über 1500 Quadratmetern mehr als 90.000 Medien ausgeliehen werden. Darunter finden sich nicht nur Bücher, sondern auch Hörbücher, CDs, DVDs und Videospiele.
Mit dem angestaubten Image vieler Büchereien hat die neue Wittener Bibliothek nichts gemein. Im Untergeschoss warten zwei nagelneue 3D-Drucker darauf, von den Besuchern ausprobiert zu werden. Ein Stockwerk höher kann an mehreren Spielekonsolen gezockt werden. Recherchen können in „analoger“ Buchform oder an mehreren Arbeitsplätzen mit Internet-Verbindung erfolgen, darüber hinaus kann WLAN überall im Haus kostenlos genutzt werden. Auch einen Seminarraum hat die neue Bücherei spendiert gekommen. Hier finden sich Beamer, Leinwand, Tablets und Notebooks für die Teilnehmer. Entspannung ist im Lescafé angesagt, das bei Kaffee und Leckerien zum Schmökern einlädt, und wer möchte, kann direkt nebenan auch auf der Terrasse Platz nehmen.
Mit dem Neubau der Zentralbibliothek wurden gleichzeitig zwei Institutionen miteinander verbunden: die Bücherei und das Märkische Museum. Besucher der Bücherei können nun einen Einblick in die Ausstellungen im Museum gewinnen und umgekehrt.
Besucht werden kann die Bücherei dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags ebenfalls von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Bücher und andere Medien können sogar am Wochenende ausgeliehen werden, denn die Ausleihe und Rückgabe kann mit der neuen Mitgliederkarte komplett digital erfolgen – dafür wurden sämtliche Medien mit einem entsprechenden Chip ausgestattet.
Ganz billig war die Realisierung der neuen Zentralbibliothek nicht. Insgesamt haben Neubau, Technik und Einrichtung etwa 3,1 Millionen Euro gekostet, davon haben rund 2,8 Millionen Euro das Säckel des Kulturforums belastet, der Rest wurde vom Land gefördert.
Am heutigen Samstag findet von 10 bis 18 Uhr ein Familienfest mit Lesungen, Führungen, der Möglichkeit, an den neuen Spielekonsolen zu zocken sowie Kaffee und Kuchen statt. Am morgigen Sonntag gibt es um 15 Uhr im Lesecafé die nächste Ausgabe der Reihe „Kunst und Kuchen“. Im Anschluss wird eine Kuratorenführung durch die aktuelle Ausstellung „Befreite Moderne“ angeboten.
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