137 Weihnachtspakete für Bulgarien, Palästina und die Mongolei

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Die Studentinnen Nora von Mangoldt (l.) und Lara Genz mit den Geschenkpaketen. (Foto: UWH)
Witten: Universität Witten/Herdecke |

Für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ sind in diesem Jahr 137 festlich beklebte Schuhkartons an der Universität Witten/Herdecke (UWH) abgegeben worden.

Die UWH hatte sich wieder als Sammelstelle der Aktion angeboten, bei der man mit kleinen Überraschungen Bedürftigen auf der ganzen Welt eine kleine Weihnachtsfreude bereiten kann. „Ein großes Dankeschön an Alle, die sich daran beteiligt haben“, sagt Ingrid Koscholleck-Szappanos, die mit der Auszubildenden Julia Tokarski die Hauptarbeit übernommen hatte. „Eine Spedition hat die Pakete abgeholt und sie zur Hauptsammelstelle nach Berlin gebracht. Von dort werden die Wittener Pakete nach Bulgarien, Georgien, Moldau, Mongolei, Palästina, Polen, Rumänien, Slowakei und Weißrundland transportiert.“ Die Verteilung vor Ort läuft über Vertrauenspersonen der Aktion, die dafür sorgen, dass auch wirklich nur die Ärmsten die Geschenke bekommen.
„Wir hatten Besuch von einer Kindergartengruppe, die Ihre selbst bemalten Kartons ganz stolz übergab und viele haben persönliche Briefe an die Empfängerkinder und Fotos in die Schuhkartons gelegt. Das war wirklich rührend“, beschreibt die Organisatorin ihre Eindrücke. Außerdem haben noch Studierende der UWH geholfen, die Pakete zu kontrollieren. Denn in den Regularien ist eindeutig festgelegt, dass zum Beispiel Gummibärchen nicht in den Karton dürfen, weil darin ja Stärke enthalten ist, die Bestandteile von Schweinen enthalten kann. Da die Empfänger möglicherweise Muslime sind, sind die Gummibärchen verboten. Außerdem müssen weitere Zollvorschriften beachtet werden. Und damit bei einer Kontrolle nicht die ganze Lkw-Ladung abgewiesen wird, müssen die freiwilligen Helfer jedes Paket ansehen.
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