Ardex investiert 100 Millionen

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So wird er aussehen: der Ardex-Tower, der vom Berliner Architekten Gerhard Spangenberg konzipiert wurde. Bilder 1: Mark Eslamlooy: „Wir haben das Wachstum der Firma gegen die Kosten aufgerechnet.“ 2: Die Verantwortlichen präsentieren ein Modell des Ardex-Towers. 3: So wird er aussehen: der Ardex-Tower, der vom Berliner Architekten Gerhard Spangenberg konzipiert wurde.

Ardex rüstet auf: Der Marktführer bei hochwertigen bauchemischen
Spezialbaustoffen in vielen Ländern der Welt will am Hauptsitz in Witten rund Hundert Millionen Euro in den „Ardex-Campus“ – eine neue Hauptverwaltung, ein neues Logistikzentrum und den Ausbau der Produktion investieren.

Herzstück: die neue Hauptverwaltung an der Friedrich-Ebert-Straße, die in den „Ardex-Tower“ einziehen wird – ein 90 Meter hohes Gebäude mit 24 Etagen und einer Gesamtfläche von insgesamt 10.000 Quadratmetern, das vom Berliner Architekten Gerhard Spangenberg konzipiert wurde und im Jahr 2020 bezugsfertig sein soll.
Darüber hinaus will der Konzern in einen neues und vollautomatisiertes Hochregallager investieren und die Produktion umfangreich modernisieren. Laut Ardex-Geschäftsführer Mark Eslamlooy sei das Unternehmen „an den Kapazitätsgrenzen angelangt“ und müsse, „um weiteres Wachstum zu ermöglichen, weitere Arbeitsplätze schaffen“. Insgesamt 100 hochqualifizierte Mitarbeiter sollen langfristig eingestellt werden. „Dabei haben wir das Wachstum der Firma gegen die Kosten aufgerechnet“, betont Mark Eslamlooy.
Bevor allerdings das Unterfangen „Ardex-Campus“ in die Tat umgesetzt werden kann, müssen einige bauliche und bürokratische Hürden überwunden werden. Wittens Baudezernent Stefan Rommelfanger will zu einem möglichst reibungslosen Gelingen beitragen und sprach in diesem Zusammenhang von einem angestrebten „straffen Verfahren“. Mit dem Bau könne, so Stefan Rommelfanger, nach aktuellem Stand, 2018 begonnen werden, abgeschlossen soll das Projekt bis spätestens 2022 sein.
Doch Abwarten ist das Ding der Ardex-Verantwortlichen nicht. Mark Eslamlooy: „Wir werden schon in zwei Wochen mit dem Abriss des Gebäudes auf dem Gelände des Ex-Stama-Geländes beginnen, das wir vor einiger Zeit erworben haben. Das ist für uns der erste Spatenstich.“
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