Auf ein Wort: Frieden ist der Weg

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Christian Uhlstein ist Pfarrer in der Christuskirche in Witten.

Geschichtsträchtige Tage begehen wir in diesen Monaten: Am 3. Oktober feiern die Deutschen seit dem Jahr 1990 den Tag der Deutschen Einheit.

Am 9. November wird der 25-jährige Jahrestag des Mauerfalls gefeiert.
Die Ereignisse erinnern an die friedliche Revolution des Jahres 1989 und die darauf folgende Wiedervereinigung.
Jahrzehntelange Gegnerschaft wurde überwunden. Bei all den vielen gewalttätigen Revolutionen der Menschheitsgeschichte ist es ein wirkliches Wunder, dass es im Zusammenhang der Wiedervereinigung so friedvoll zu ging.
Die Zeit war wohl reif.
An vielen Stellen auf unserem Planeten wird in diesen Tagen brutal gekämpft, und das nicht nur zwischen Ländern und Kulturgruppen!
Freunde leben sich auseinander, Familien streiten sich. Nachbarn bekriegen sich.

Was ermöglicht eigentlich Frieden?

Was ermöglicht eigentlich Frieden?
Der indische Friedensrevolutionär Mahatma Ghandi würde sagen: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“.
Jesus macht es praktischer: „Wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar“.
Gewalt, Streit und Uneinigkeit können nur überwunden werden, wenn der feste Wille da ist, selber auch den Frieden zu wagen, und notfalls den ersten Schritt zu gehen. Denn erst wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht und zum Rechthaben siegt, wird unsere Welt etwas friedlicher.

Christian Uhlstein, Pfarrer in der Christuskirche in Witten
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Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 06.11.2014 | 19:43  
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