Auf ein Wort: Heute altert man anders als noch vor 100 Jahren

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Diakon Christian Heinze-Tydecks hat sich das Thema Alter vorgenommen.

Alt werden wollen viele, alt sein nur wenige! So sagt es ein Sprichwort, und da ist was dran.

Dem einen fällt es leicht älter zu werden, auch körperlich, dem anderen bleibt das Lachen im Halse stecken, weil das Alter mit seinen Begleiterscheinungen ihm oder eine liebe Freundin gerade heftig erwischt und arg mitspielt.
Vor 115 Jahren würde es für mich bald eng werden, denn die Lebenserwartung betrug um 1900 gerade mal 40 Jahre. Da hat man es doch heute mit 70 bis 80 Jahren richtig gut. Oder nicht?
Wie erleben oder stellen Sie es sich vor, älter zu werden? Wie das „Alter“ sich anfühlt, weiß man doch erst wirklich, wenn es bereits da ist.
Aber wer sagt mir denn, wann es da ist?

Wissen nicht, wie wir die Alten nennen sollen

Heute altert man anders als noch vor 100 Jahren, und wir wissen nicht einmal mehr, wie wir die Alten benennen sollen: Die Generation Gold? Generation plus? Oder kurz „Ü 60“?
Wir können uns noch so sehr auf den Kopf stellen, wir haben weder das Alter noch die Gesundheit wirklich in der Hand.
Wir können uns aber in die Hände Gottes legen. Auch wenn das Alter nicht so gesund ist, wie gewünscht und erhofft.
Unser Gott, der uns das ganze Leben hindurch getragen hat, wird nicht müde, uns bis zu unserem Ende weiter zu tragen, zu heben und festzuhalten. Er weiß, wie es uns geht, in den guten, wie den schweren Herausforderungen unseres jeweiligen Alters.
Und da spielt die Zahl vor meinen Lebensjahren keine Rolle. Darauf vertraue ich. Und in diesem Vertrauen will ich selbst gerne alt werden und mich darauf freuen dürfen.
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