Auf ein Wort: Sehnsucht nach dem Licht

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Pfarrerin Heike Bundt (vorher Oberwelland)
Advent, das ist die Zeit des Wartens.
Auch die Zeit der Sehnsucht. Warten auf Jesus, das Christkind, auch wegen der Geschenke. Aber nicht nur.
Warten auch darauf, dass es in der guten Stube hell wird und in unseren Herzen. Die Sehnsucht nach dem Licht ist groß.
Die Sehnsucht nach einem, der zu uns kommt, und es mit uns aushält. Das Jubiläum seiner Geburt ist Anlass für das Leuchten in Straßen und Häusern. Jeus, Gottes Sohn und Marias Sohn, wie das geht?
Ich weiß es nicht. Aber es ging irgendwie, ein Geheimnis des Glaubens. Muss man nicht unbedingt glauben, ist allerdings theologisch wichtig.
Denn nur mit diesem Stammbaum ist Jesus genetisch Gott von Gott und Mensch vom Menschen. Einerseits frei von dem Ballast aus Adam und Evas Zeiten, die es unbedingt ohne Gott versuchen wollten. Andererseits reichlich versorgt mit allen menschlichen Empfindungen von euphorischer Freude bis Todesangst.
Sein Geburtstagsfest ist Anlass für abendländisches Lichtermeer.
Ein chinesisches Sprichwort sagt: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu ­beschweren.
Mitten in das Dunkel hin­ein kann jeder etwas vom Licht tragen. Mit Kerzen natürlich, aber auch mit Liebe, Versöhnung und im Bemühen um Frieden.
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