Auf ein Wort: Winteranfang

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Gerd Sauer ist Pfarrer im ­Ruhestand.
Liebe Leserin, lieber Leser, die schlechte Nachricht ist, dass heute der Winter anfängt, die gute Nachricht, dass der vorweihnachtliche Rummel sich dem Ende zuneigt: Morgen ist schon der 4. Advent.
Vielleicht habe Sie den Rummel ja auch genossen  - was weiß ich! Ich wünsche Ihnen jetzt jedenfalls einige Stunden oder vielleicht sogar Tage der Ruhe, in denen etwas (Selbst-)Besinnung möglich ist beziehungsweise eine innere Orientierung auf das Wesentliche in unserem Leben.
Eine gute Freundin aus Hattingen hat diesen Wunsch sehr schön auf den Punkt gebracht - in ihrem Gedicht: „Heilige Nacht“:
„Für eine Weile alles vergessen: Sorgen, Pflichten, heimliche Erwartungen.
Einfach still werden und das Bild erträumen, tausendmal besungen, tausendmal gemalt.
Die Nacht, der Stall, Maria und Josef, die Not der Geburt, das Kind, das Glück.
Am Himmel der Stern, Gesandter des Universums.
Über den Feldern der Glanz der Engel, ihre Botschaft, ihr Lied.
Und vielleicht für einen kostbaren Augenblick berührt werden vom Wunder dieser Nacht.“
Ich wünsche Ihnen diesen „kostbaren Augenblick“ und insgesamt gesegnete Weihnachtstage.
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