Auf Welttournee

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Da wird das Kofferpacken knifflig: Die „Physikanten und Co.“ sind mit spektakulären Experimenten auf Welt-Tournee.

Das „All Russia Science Fes­tival“ in Moskau war nur die erste der Stationen, für die ein Teil des Teams aus Physikern, Comedians und Technikern von Witten aus fast 30 000 Kilometer zurücklegt. Weiter geht’s nach Abu Dhabi und Katar.
Insgesamt 80 Auftritte der wissenschaftlichen Comedians sind auf den internationalen Science-Festivals geplant. Dabei geraten sie vom Moskauer Frost in die 30-Grad-Hitze von Abu Dhabi, wo ab dem 13. November Tausende von Menschen zum neuntägigen „Abu Dhabi Science-Festival“ in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf erwartet werden.
Dort sind die Physikanten für insgesamt 24 Shows direkt am Strand eingeplant. Der Show-Act, bei dem sie einen riesigen „Feuertornado“ tanzen lassen, fällt somit wegen des Windes aus. Dafür spielen sie Bassgitarre auf einem Laserstrahl und zünden eine Vakuumkanone, mit der man einen Ball über ein ganzes Fußballfeld schleudern könnte. Dass sie aber auch draußen kopfüber unter der Decke laufen können, ist der aufwendigen Bühnenkonstruktion zu verdanken. Mit einem Sicherheitsseil hangeln sie sich unter das Bühnendach. Das neuntägige Science-Festival in Katar soll 2015 den Abschluss der Tour bilden.
„Internationale Shows sind auch logistisch eine besondere Herausforderung“, erklärt Marcus Weber, Di­plom-Physiker und Geschäftsführer der Physikanten. „Da wir nicht alles mitnehmen können, müssen wir noch vor Ort die Zutaten für einige unserer Experimente organisieren, das ist nicht immer einfach.“ Schließlich bekommt man Propangas, Helium oder Schwefelhexafluorid nicht an jeder Ecke.
Weiteres Zubehör wird teils im Vorfeld per Schiff und teils im Reisegepäck zum Ziel verfrachtet. Das reicht von der schlichten Essiggurke, die die Physikanten zum Leuchten bringen, bis hin zum leeren Ölfass - in Abu Dhabi sind es  15, die sie platzsparend per Implosion „zusammenfalten“.
In Europa, Japan und Südafrika konnten die Science-Entertainer bereits über eine halbe Million Menschen mit ihren fröhlichen Wissenschaftsshows begeistern.
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