Café International feiert sechsten Geburtstag

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Mitglieder des Münsteraner „Quasselcafés“ überreichten eine Foto-Collage als Geburtstagsgeschenk.

Mit Tanz, Musik und internationalen Speisen ins neue Lebensjahr – das „Café International“ der DRK-Integrationsagentur hat seinen sechsten Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Gäste feierten beim „Geburtstags-Hoffest-Festival“ im Wittener Rotkreuzzentrum an der Annenstraße mit.

Als besondere Gäste waren 14 Frauen des internationalen Frauencafés „Quasselcafé“ aus Münster anwesend, das von der GGUA-Flüchtlingshilfe (Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V Münster) betrieben wird. Im vergangenen Jahr waren Teilnehmer des Wittener Cafés nach Münster gefahren – dies war der erste Gegenbesuch. Als Geburtstagsgeschenk gab es eine Foto-Collage mit Motiven aus fernen Ländern, die von den Münsteraner Frauen zusammengestellt worden war.
Entstanden ist das Café International vor sechs Jahren im Rahmen des Lokalen Aktionsplans der Stadt Witten mit Fördermitteln des Bundes aus dem Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. Seitdem treffen sich einmal pro Monat 20 bis 30 Leute aus 15 Ländern im Gebäude des DRK-Kreisverbands zum interkulturellen Austausch, gemeinsamen Kochen und Essen. Auch Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen zählen zum Programm, das im Café angeboten wird.
Im Jahr 2015 gab es für das erfolgreiche Projekt, das vom DRK mit Eigenmitteln weitergeführt wurde, eine zusätzliche Förderung durch die „Glücksspirale“.
„Es gibt keine Vorurteile, wir sind vielmehr sehr neugierig, das ist eine ganz spannende Sache“, sagt Sebastian Schopp, Leiter der DRK-Integrationsagentur.
„Die Teilnehmer lernen im Café viel über Toleranz, die sie dann auch in den Alltag mitnehmen. Das ist etwas ganz Feines“, führt er aus.
Im Zuge der großen Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr kamen Teilnehmer aus neuen Ländern dazu. Viele von ihnen sind immer noch regelmäßige Stammgäste im Café International. Sebastian Schopp: „Und es sind auch schon viele Freundschaften entstanden, die in unserem Café ihren Ursprung hatten.“
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