Carmen Geiss: "Kann Akropolis schon so alt sein?" Vom Fragen ist ja noch niemand blöd geworden

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Ganz viel "Kohle",
aber wenig Kultur

Ganz Europa diskutiert über
den möglichen Staatsbankrott Griechenlands und über die (T)Euro-Krise, aber für eine schrecklich glamouröse TV-Familie spielt Geld offensichtlich überhaupt keine Rolle.
Monaco, St. Tropez, Kitzbühel – sie wohnen dort, wo die Reichen und Schönen Urlaub machen.

Und weil sie selbst auch ziemlich reich und schön sind, fallen ihre Urlaubsziele umso exklusiver aus: Dubai, Hongkong, Athen - eben alles, was gerade angesagt ist. Millionen staunende wie erheiterte Fernseh-Zuschauer sind bei der mittlerweile schon kultigen Doko-Soap Zeuge, dass bei dem Kölner Ehepaar ganz offenkundig "Kohle" ohne Ende vorhanden ist, es jedoch an geistigen Eigenschaften ein wenig mangelt.

So verkündete der Macho-Gatte "Roooobert"auch unverblümt wie uncharmant gegenüber seiner Angetrauten: „Das ganze Leben läuft dir schon die Intelligenz hinterher, aber du schaffst es immer wieder, einen Meter schneller zu sein.“

Und scheint recht zu haben. Denn: Bei einem Kulturtrip zur Athener Akropolis geriet Gattin Carmen beim Anblick der geschichts-
trächtigen Stätte ins Grübeln und will es einfach nicht glauben, dass das Bauwerk tatsächlich schon 2500 Jahre alt ist. „2500 Jahre – wie kann das denn sein? Wir haben doch erst 2015!“, fragt sie die Reiseleiterin. "Da muss ein Rechenfehler vorliegen!"

Während sich Ehemann Robert genervt an den Kopf fasst, bleibt Gattin Carmen locker und stellt cool fest: „Vom Fragen ist ja noch niemand blöd geworden, oder?“

Also, liebe Leser, wenn Sie den Kolumnisten fragen: "Wo Carmen recht hat, hat sie recht."

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