Crengeldanz hält zusammen

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Bei der offiziellen Eröffnung sorgte „Clown August“ für Stimmung.

„Das Angebot ist eingeschlagen wie eine Bombe“, freut sich Sandra Moll, Leiterin des Projekts „Crengeldanz hält zusammen“ der AWO EN, das im Dezember begonnen und jüngst den offiziellen Start gefeiert hat.

„Unser Ziel ist es“, so AWO-EN-Bereichsleiter Arbeit und Qualifizierung Rolf Kappel, „rund um den Crengeldanz Angebote zu schaffen, weil es zuwenig OGS-Plätze gibt.“
Im Gemeindezentrum neben der Christuskirche an der Sandstraße können Kinder, die keinen Platz im offenen Ganztag gefunden haben, spielen, sich bei den Hausaufgaben helfen lassen und zu Mittag essen – und das auch noch kostenlos. Möglich gemacht hat das eine Förderung durch das Programm „NRW hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“.
Bis zu 18 Kinder zwischen sechs und elf Jahren, das Gros von ihnen aus der Crengeldanzschule, finden sich montags bis freitags zwischen 12 und 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten an der Sandstraße ein. „Es ist eine bunt gemischte Gruppe, darunter Deutsche, Rumänen, Afghanen“, sagt Sandra Moll. „Unter ihnen“, fährt sie fort, „sind auch Kinder, die zu Hause fast keine Spielsachen haben und die hier nicht mehr weg wollen, wenn wir schließen. Einige von ihnen verstehen lediglich ein paar Worte deutsch. Da klappt die Verständigung manchmal nur mit Händen und Füßen, und wir sind froh, dass wir auch Kinder dabei haben, die übersetzen können.“
Für die Eltern der Kinder, die das Angebot wahrnehmen, findet einmal pro Woche ein Elterncafé statt, bei dem es einen intensiven Austausch gibt. Ebenfalls einmal pro Woche, dienstags von 8 bis 11.30 Uhr, findet im Haus ein Deutschunterricht statt.
Weitere Angebote im Rahmen des Projekts sind Beratung und Unterstützung zur Beantragung von Hilfen, Unterstützung im Umgang mit Behörden, Unterstützung bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten sowie die Beratung bei Problemen unterschiedlichster Art.
Obwohl die Personal-, Betreuungs- und Mietkosten durch die Landesmittel für zwei Jahre abgedeckt sind, funktioniert das Projekt nicht komplett ohne Sponsoring. „Es gab eine großzügige Möbelspende vom Möbelhaus Ostermann, das die komplette Einrichtung zur Verfügung gestellt hat“, sagt Sandra Moll. „Dafür möchten wir uns nochmal herzlich bedanken.“
Sandra Moll und ihr Kollege Ersel Kabasakal beraten zu unterschiedlichen Themen und vermitteln weitere Hilfsangebote. Nähere Informationen gibt es bei Sandra Moll unter der Rufnummer 1692000 oder unter der E-Mail-Adresse projekt-crengeldanz@awo-en.de
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