Dreschtag lockte zahlreiche Besucher an

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Die HLANZ-Freunde Ruhrgebiet waren mit historischen Traktoren angerückt.

Der traditionelle Dreschtag der Heimatfreunde Stockum/Düren und der HLANZ-Freunde Ruhrgebiet (Historische Landmaschinen, Ackerschlepper, Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen) fand am Wochenende auf Hof Bangert in Stockum statt.

Mehrere Hundert Besucher konnten vorort etwa 20 historische Trecker bestaunen, sich mit den Besitzern unterhalten und sich von ihnen Fragen zur Technik der Traktoren beantworten lassen.
Der Publikumsmagnet war eine riesige Dreschmaschine der Firma Geringhoff aus dem Jahr 1948. Angetrieben wurde sie von einem achtzig Jahre alten Lanz-Trecker mit einem Schwungrad über einen Riemen. Unter lautem Getöse von Trecker und Maschine wurde selbige bei mehreren Vorführungen in Betrieb genommen. Zu diesem Zweck hat Landwirt Heinrich Wilhelm Düren extra auf einem gesonderten Feld Getreide angebaut, da das Korn am langen Halm bleiben musste, um von der Maschine verarbeitet werden zu können. Nachdem zwei Helfer das Getreide in die Maschine gefüllt hatten, fielen die Körner seitlich der Maschine in Jutesäcke, das entkörnte Stroh wurde hinten aus der Maschine ausgeworfen – sehr zur Freude der zahlreichen Kinder, die sich darin vergnügten.
25 ehrenamtliche Helfer der Heimatfreunde und der HLANZ-Freunde beantworteten Fragen über historische Landwirtschaft, waren an den Vorführungen beteiligt oder servierten Kuchen, Würstchen, heiße und kalte Getränke. Eine Spezialität konnten die Besucher sogar mit nach Hause nehmen – den Wittener Jubiläumssenf, der erstmalig zur 800-Jahr-Feier der Stadt vor zwei Jahren erhältlich war und nun wieder am Stand der Heimatfreunde in kleinen Mengen angeboten wurde.
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