Erfolgloser Sprengversuch eines Geldautomaten der Sparkasse Witten -- Presse-Meldung der Sparkasse Witten mit Kommentar...

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"Oskar" der letzte "Grüne" meint... Zu meiner Zeit gab es wohl weder Automatensprengungen noch "Gas-Ex"... -- Wie sich die Täter-Radikalität verändert hat... Sprengungen um an Geld zu kommen? TPD-Foto:Volker Dau
 
Warnhinweis an den Automaten der Volksbank Bochum-Witten. -- Dank an die Abteilung ÖA der Bank. Repro:Volker Dau (Foto: Volksbank Bochum-Witten)
Witten: Sparkasse |


Erfolgloser Sprengversuch eines Geldautomaten der Sparkasse Witten

Am frühen Mittwochmorgen (01.06.2016) ereignete sich um etwa 3.15 Uhr ein erfolgloser Sprengungsversuch eines Geldautomaten der Sparkasse Witten.

Am Selbstbedienungsstandort in Witten-Vormholz, Karl-Legien-Straße 5a, hatten drei bisher unbekannte Täter zwei Gasflaschen (Schweißgas und Sauerstoff) in das Selbstbedienungscenter verfrachtet.

Dort stehen ein Geldausgabeautomat und ein Selbstbedienungsterminal zur Verfügung.

Die Täter haben anschließend das Gasgemisch über den Ausgabeschacht des Geldautomaten in das Gerät eingebracht.

Trotz mehrfacher Versuche (auf den Aufzeichnungen der Überwachungskameras sind große Stichflammen der Verpuffungen deutlich zu erkennen) ist es den Tätern jedoch nicht gelungen, das Gasgemisch im Innern des Geldautomaten zu zünden.

Somit haben die technischen Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen die beabsichtigte Sprengung des Geräts verhindert.

Die Täter wurden offenbar durch einen Kunden gestört, der am Geldautomaten Geld abheben wollte – und die zurückgelassenen Gasflaschen samt weiterer Ausrüstung vorfand.

Dieser Kunde hat die noch geöffneten Gasflaschen abgedreht – und die Polizei verständigt.

Es gab glücklicherweise keine Personenschäden – und die Täter flohen ohne Beute. Der Geldautomat hat allerdings einen erheblichen Schaden erlitten.

Trotz der mindestens drei Verpuffungs-Stichflammen sind jedoch keine nennenswerten Schäden am Gebäude entstanden.


Die Sparkasse Witten hatte erst im Herbst 2015 alle ihre Selbstbedienungseinrichtungen gegen Geräte der neuesten Generation ausgetauscht.

Kommentar von Volker Dau:
Auf Nachfrage erklärten mir die Pressesprecher einer Volksbank und einer Sparkasse übereinstimmend Teile der neuen Automaten-Sicherungssysteme.


Das komplette Konzept wird aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht, denn die Pressearbeit soll ja nicht unbewusst die Täter schulen.


Fakt ist das nach dem organisierten Diebstahl der Geldkassetten aus den Automaten nach der Sprengung des Gehäuses mit der damit verbundenen Gefahr für Anwohner und zufällig anwesende den Sprengungen ein Ende bereitet werden musste!

Ein Teil der Systeme basiert z.B. auf „Gas-Ex“ einem Abwehrsystem was ständig im Umfeld des Automaten „schnüffelt“ und beim Aufspüren von Gasen die zu einem zündfähigen Gemisch werden könnten ein Gegen-Gas versprüht!

Dieses verhindert dann die Zündung oder löscht.

Ich stelle mir das etwa so vor wie Löschvorrichtungen im Motor-Rennsport wo bis in die 1990er Jahre Leitungen mit Düsen im Fahrgast- und Motorraum waren die bei Feuer oder Unfall aktiviert werden konnten. Damals wurde Halon aus Löschtanks verwendet was aber aus Umweltschutz-Gründen verboten wurde.

Nun bis zu allen Tätern scheint das neue Abwehrsystem trotz einiger gescheiterter Versuche nicht durchgedrungen zu sein

obwohl z.B. die Volksbank Bochum die Automaten sogar mit mehrsprachigen Hinweisen auf das von ihr verwendete System hinweist!

Da könnten sich die Täter wohl unnötige Risiken ersparen?

Mal schauen was die kriminelle Energie und Nachrüstung der Täter auf die Aufrüstung der Banken für neue Tatmuster bringt?

Nun wird das gefährliche Sprengsystem hoffentlich ein Ende finden wünscht sich der Verfasser!
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Volker Dau aus Bochum | 01.06.2016 | 14:12  
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