Familienangehörige versuchen, Festnahme zu verhindern

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Am Dienstagnachmittag, 9. August kam es im Rahmen der Festnahme eines gesuchten Rechtsbrechers zu Tumulten auf offener Straße. Was war geschehen?

Witten. Gegen 16.20 Uhr erkannte eine Streifenwagenbesatzung den 29-jährigen Wittener im Stadtteil Annen. Den Beamten war bekannt, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls zu 65 Tagen Haft oder der Zahlung von 650 EUR Geldstrafe bestand. Als die Polizisten den 29-Jährigen festnehmen wollten, versammelten sich etwa ein halbes Dutzend Familienangehörige auf der Straße. Sie bedrängten die Beamten und versuchten so, die Festnahme zu verhindern.

Nach Hinzuziehung von Verstärkungskräften und Androhung des Einsatzes von Reizgas gelang es den Polizisten, den "Mob" in Schach zu halten und die Festnahme
durchzuführen. Auf der Wache bezahlte der Wittener seine Geldstrafe und konnte wieder gehen. Gegen mehrere Familienmitglieder wurden nunmehr Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

Die Ermittlungen des Wittener Regionalkommissariats dauern an.
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