Fünf Wochen lang Filme an der Bahnhofstraße

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David Kempf (links) und Kim Dallarmi von der Gruppe „super filme“ präsentieren an der Bahnhofstraße 43 fünf Wochen lang Filme.

„Alle reden über das Internet – wir machen Fernsehen“, sagt David Kempf, einer der vier kreativen Köpfe der Gruppe „super filme“. Unter dem Motto „Television Space“ werden seit dem vergangenen Wochenende in einem Leerstand an der Bahnhofstraße 43 täglich Filme gezeigt, werden Künstler anwesend sein.

Bereits seit mehreren Jahren steht die ehemalige Filiale der Telekom leer. Für fünf Wochen, der Dauer des Projekts, werden hier verschiedene Einzelpersonen und Kollektive ein filmisches und kulturelles Programm gestalten. „Sinn und Zweck ist es, die untere Bahnhofstraße kulturell zu beleben und in den Dialog mit Leuten zu treten“, beschreibt David Kempf die Intention.
Zu Eröffnung gab es Vorführungen der Gruppen „Change“, die ihre Lieblingsmusicals präsentierten und „TVM“, die sich mit John Cages „Radio Music“ auseinandersetzten.
Die Filme werden im Untergeschoss auf einer Großbildleinwand gezeigt. Unter der Woche beginnt das Programm um 18 Uhr, am Wochenende bereits ab Mittag. Wer hier allerdings Kassenschlager erwartet, die bereits in allen Programmen gelaufen sind und immer wieder laufen werden, ist bei „Television Space“ an der falschen Adresse. Denn die gezeigten Filme sind zumeist weitab vom Mainstream und reichen von Kurzfilmen über Dokumentationen bis hin zu Interviews und TV-Mini-Serien. Mit „Twin Peaks“, „Citizen Kane“, „Rosemary’s Baby“ und „Das Dschungelbuch“ sind allerdings auch einige Filme für die breite Masse dabei.
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