Guten Tag: Verdammt lang her

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Im Diakonissenhaus Witten geboren, als Kind in Annen gelebt und die Schillerschule besucht. Ja, so hieß das Gymnasium damals – und nur Mädchen durften hier lernen. Nach dem Abi 1969 weg aus Witten. Erst jetzt, über vier Jahrzehnte später, kehre ich wieder zurück in die Stadt der Jugend.

Staunen. Wie schnell gelangt man über die 660 von der Autobahn 44 ins Stadtzentrum! Früher mit Bus und Bahn war es eine Himmelfahrt.

Das Wittener Rathaus, wo einst ein Vorfahr Bürgermeister gewesen sein soll, immer noch unverkennbar. Die Johannis­kirche, erhoben. Das Schiller-Gymnasium hat einen Neubau bekommen. Die Trümmer der Gedächtniskirche sind weg.
An der Bahnhofstraße einige Geschäfte, die ich noch kenne. Galeria Kaufhof statt Horten. Und ein neues Einkaufsparadies auf dem Weg zum Hauptbahnhof. Beeindruckend groß.

Wo ist das Hallenbad geblieben, in dem wir dienstags Schulschwimmen hatten? Ein Seniorenhaus steht da nun.

Gibt es noch den Hammerteich, wo ich den ers­ten Kuss bekam? Wie sieht der Hohenstein heute aus? Neugierig streife ich durch die Stadt meiner Jugend. Staunen, Wiedererkennen und Erinnern. Wie heißt es noch in einem Lied: Verdammt lang her.
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Gabriele Bach aus Witten | 29.04.2014 | 13:45  
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