"Kalla" Leuschner, war der Schrecken jeder Abwehr

Anzeige
"Kalla" und sein Freund, der Ball. Foto: Alfred Möller
 
Wenn Knipser Leuschner (rechts) im gegnerischen Strafraum auftauchte, herrschte Alarmstufe Rot. Foto: Archiv Leuschner

Stockumer Kicker-Legende
Adolf Leuschner feierte 75.

Sein Antritt: unwiderstehlich. Seine Tore: ungezählt. Sein Name: unvergessen. Und am Montag, 10. April, konnte TuS Stockums ehemaliger Ausnahme-Kicker Adolf "Kalla" Leuschner auf ein Dreivierteljahrhundert zurückblicken.

Adolf Leuschner, den alle Wittener Fußballfreunde eigentlich nur unter seinem Spitznamen "Kalla" kennen, war ein echter Vollblutstürmer. Einer, der immer steil ging und die Offensive suchte. Logisch, dass der Mann mit dem außergewöhnlichen Torinstinkt der Schrecken jeder Abwehr sowie fleischgewordener Affront aller Torhüter war. Und spätestens nachdem der treffsichere Stockumer Knipser mit sagenhaften 74 (!) Saisontoren seinen TuS anno 1962 erstmals zu Meisterschaft und Aufstieg ballerte, galt "unser Kalla" im damals noch beschaulichen Wittener Vorort Stockum schon zu seiner aktiven Zeit als lebende Legende.

Aber auch so Könner am Ball wie Hermann Kuypers, Klaus Augustin, Wolfgang und Siegbert Brockhaus, Udo Schumann sowie die Torhüter Karl-Heinz Ohl und Friedrich Bergmann gehörten neben dem laufstarken Leicht-
gewicht (65 kg) Leuschner zum allseits gefürchteten Stockumer Erfolgsteam, das damals den Aschenplatz an der alten Turnhalle zur uneinnehmbaren Festung werden ließ und noch zwei umjubelte Meisterschaften sowie Aufstiege bis in die Landesliga feiern konnte.

Für seine Rot-Weißen gab der mehrfache Westfalen-Auswahlspieler alles. Mehr noch: Er hielt seinem TuS auch noch die Treue, als die Verantwortlichen der Oberligisten Borussia Dortmund und
VfL Bochum ihre "Fühler" nach dem Kicker mit der eingebauten Torgarantie und dem unglaublichen Zug zum Tor ausstreckten. "Auch wenn das viele damals nicht nachvollziehen konnten und mich für verrückt erklärten", sagt der Torjäger im Ruhestand, "ich habe meinen Entschluss auch heute noch nicht bereut."

Und als der "ewige Stockumer Junge" im Alter von 43 Jahren letztmals die Stiefel schnürte - "Natürlich als Libero mit dosiertem Laufpensum", sagt schmunzelnd der gelernte Großhandels-
kaufmann und ehemalige Sportwart der Stadt Witten -, hatte der leidenschaftliche Kicker immerhin 25 Senioren-Jahre, vollgepackt mit Fußball pur, für seinen Verein absolviert.

Rückblickend freut sich der seit 52 Jahren mit Gattin Melitta verheiratete Vater einer Tochter, eines Sohnes sowie dreifache Großvater, dass sein Sohn Jörg die Fußball-Gene des Vaters eins zu eins mitbekam und beim TuS Heven 09 in den 90er-Jahren in der Verbandsliga kickte.















wwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.