Ladendieb „übergesetzt“ - Wittener Polizei bedankt sich

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Die Polizei bedankte sich bei Jan Haba für die Hilfe mit einem Ladendieb. Auf dem Foto Reinhard Glowka (v.l.), Jan Haba, Frank Nows und Bianca Weithaas. (Foto: Polizei Bochum)

„Was nun?“, dachten sich die verdutzten Polizistinnen, als sie am 13. August abends am Ruhr-Ufer standen und etwas ratlos auf die „VEW-Insel“ blickten. Dorthin war nämlich ein Ladendieb schwimmend geflüchtet, der zuvor in einem Kaufhaus in Wetter 79 Päckchen Wimperntusche im Wert von etwa 800 Euro entwendet hatte.

Obwohl es an diesem Tag sehr warm war, kam eine weitere Verfolgung des durchnässten Diebes per Kraulschlag für die Beamtinnen zunächst nicht in Frage.
Doch unverhofft nahte Hilfe. Jan Haba, der gerade mit einem Freund in einem Ruderboot auf der Ruhr unterwegs war, legte kurzerhand am Ufer der Insel an und forderte den Flüchtigen auf, mit ihm ans Festland zu kommen.
Dieser lehnte zunächst dankend ab und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen. Davon unbeirrt ging der Wittener dem Dieb nach. Durch geschicktes Zureden gelang es ihm, den Kleinkriminellen zur Aufgabe zu bewegen. Anschließend stieg der 25-Jährige samt Beute in das Boot ein und ließ sich zu den am Ruhr-Ufer wartenden Polizistinnen übersetzen.
Für sein couragiertes, überlegtes und einfühlsames Handeln bedankten sich Inspektionsleiter Frank Nows, Wachleiter Reinhard Glowka sowie Polizeihauptkommissarin Bianca Weithaas im Namen der Wittener Polizei bei Jan Haba: „Das war klasse!"
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