Leuchttürme faszinieren Erika Frank - Ausstellung bei Bommern-Optik

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Malerin Erika Frank präsentiert bis Ende August Bilder ihrer Leuchtturmserie bei Bommern-Optik. „Ich liebe das Meer, und dort habe ich auch meine Leidenschaft für die alten Lichtzeichen-Geber an den Stränden entdeckt. Leuchttürme faszinieren mich“, erzählt die Künstlerin.
Witten: Bommern-Optik | Text und Fotos: Barbara Zabka

Leuchttürme sind das große künstlerische Thema der Malerin Erika Frank.  „Ich liebe das Meer, und dort habe ich auch meine Leidenschaft für die alten Lichtzeichen-Geber an den Stränden entdeckt. Leuchttürme faszinieren mich“, erzählt die Künstlerin.

Bis Ende August können die Besucher bei „Bommern-Optik“, Bodenborn 37, eine Brise Urlaubsatmosphäre schnuppern. Erika Frank stellt dort ihre Leuchttürme aus. Optikermeister Albert Dahlhaus (58) hat seine großen Schaufenster passend maritim dekoriert.
Erika Frank hat schon immer gerne gemalt. Die kreative Ader wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Als ihre Kinder groß und aus dem Haus waren, widmete sie sich verstärkt der Malerei. „Ich bin Autodidaktin“, betont sie im Gespräch. „Ich habe keine Malschule besucht, sondern mir alles selbst beigebracht“, erzählt sie stolz.
Angefangen hat sie vor rund 15 Jahren mit den Reproduktionen alter Meister. In Öl und auf Leinwand. Eingerahmt in richtig schwere Barockrahmen. Doch diese künstlerische Phase hat sie jetzt hinter sich. Ihre Leuchttürme sind leicht und luftig. Acryl auf Leinwand, DIN-A4 groß, auf bespannten Keilrahmen. „Öl ist schwer, braucht lange zum Trocknen und stinkt fürchterlich“, so die Künstlerin. „Deshalb habe ich neue Wege aus­probiert.“
Ihr neues Thema hat sie eigentlich mehr aus Zufall gefunden. Als Leuchtturm-Fan bekam sie einen dicken Bildband geschenkt – mit Leuchtürmen. „Da hat es bei mir geklickt“, erzählt die 75-Jährige. „Und seitdem haben die alten Meister Ruhe vor mir.“ Erika Frank gehört nicht zu denen, die mit Staffelei, Farbe und Pinsel in die Dünen geht, um zu malen. Das macht sie lieber im heimischen Atelier. Die Fotografien nimmt sie als Vorlage. Mit Geduld und viel Liebe malt sie diese ab. Fast 40 Türme hat sie bereits auf die Leinwand gebannt. Und zu jedem Turm kann sie eine kleine Geschichte erzählen.
Albert Dahlhaus ist begeistert: „Die Galerie im Schaufenster würde ich gerne öfter mit neuen Werken bestücken“, erzählt er. Die Ausstellungsfläche will er künftig auch anderen Künstlern zur Verfügung stellen.
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