Manege frei für kleine Artisten

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Die Kita-Kinder waren vom Zirkusprojekt begeistert und präsentierten ihren Eltern stolz ihre Tricks und artistischen Einlagen.
Witten: Kita Neddenbur |

Zaubertricks, Seiltänzer, Indianerrufe und lautes Gebrüll von Tigern und Löwen - die AWO-Kita Neddenbur verwandelte sich am Donnerstag in einen kleinen Zirkus.

Eltern und Kinder mit Popcorntüten warteten gespannt auf die 16 Kita-Sprösslinge, die seit Mitte Januar für ihre große Vorstellung probten. Manuela Dagel und Katrin Schulte haben das Zirkusprojekt geleitet und mit den Kindern zweimal wöchentlich in der Turnhalle alles zum Thema Zirkus erarbeitet. „Wir haben eine Zirkus-Medienbox mit Büchern, Musik und Spielen aus der Bücherei ausgeliehen. Während des Projekts konnten die Kinder in unterschiedliche Rollen schlüpfen“, so Einrichtungsleiterin Johanna Holzmacher. Für die Vorstellung waren keine festen Choreografien geübt worden, sodass die Kleinen ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten.

Fünfjähriger Zauberer verblüffte mit Seiltrick

Die einjährige Emily, Jüngste unter den Artisten, eröffnete zusammen mit einer anderen Reiterin mit einer Turneinlage auf einem Spielzeugpferd die Show. Kurz darauf stürmten zwei Indianer-Jungen in die Manege. Der fünfjährige Zauberer Michael verblüffte die Zuschauer mit einem Seiltrick und ließ vor deren Augen eine Münze verschwinden.
Zirkusdirektorin Manuela Dagel und ihre Kollegin Katrin Schulte leiteten durch das Programm und gaben den Kindern Hilfestellungen. Zwei Clowns mit Seifenblasen verbreiteten gute Laune, ehe die Seiltänzerin Emilia in ihrem lilafarbenen Kostüm das Publikum begeisterte. Alle Kostüme waren von den Kindern selbst gebastelt oder zusammengestellt worden. So auch die Elefantenmaske von der vierjährigen Alina. Sie steuerte einen musikalischen Beitrag bei und sang zusammen mit den Zuschauern ein Lied.
Dann wurde es gefährlich, denn ein Tiger-Junge und zwei Löwen betraten die Manege. Sie sprangen durch einen fiktiven Feuerring, fauchten und krochen über Bänke. Am Ende der Vorstellung gab es noch einen besonderen Höhepunkt zu sehen. Eine echte Königspyton, die Mitarbeiterin Pia Wilkes mitgebracht hatte, krönte den Zirkus-Nachmittag.
Johanna Holzmacher betrachtet das Projekt als erfolgreich. Für die Zukunft sind schon weitere Projekte in Planung. So sollen bald eine Koch-AG, ein Kunst- und ein Musikinstrumentprojekt in der AWO-Kita Neddenbur durchgeführt werden.
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