Neues Zuhause für Bibliothek und Stabsstelle

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Bibliothek und Stabsstelle haben ein neues Zuhause gefunden, das feierlich eingeweiht wurde.

„Es ist ein Schritt weiter nach vorne, heute diese Räumlichkeiten zu eröffnen“, sagte Bürgermeisterin Sonja Leidemann anlässlich der Einweihung des neuen Zuhauses der Annener Stadtteilbibliothek und der Stabsstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften an der Annenstraße 127.

Über einen längeren Zeitraum hat ehemalige Ärztehaus leergestanden, wurde vom Unternehmer Rolf Ostermann erworben und an die Stadt vermietet. Fast ein Jahr lang haben die Umbaumaßnahmen gedauert. Nun erstrahlen die Räume in neuem Glanz und bieten der Stadtteilbibliothek und der Stabsstelle jeweils etwa 85 Quadratmeter Platz.
Die Stabsstelle, die vorher im Haus Witten war, wird nun an der Annenstraße die Flüchtlingsarbeit koordinieren, allgemeine Integrationsarbeit leisten und weiter an der Vernetzung von Migrantenorganisationen arbeiten. Außerdem wird dort das Projekt „Kontrakt“ fortgesetzt, das Hauptschülern und Kindern mit Migrationshintergrund den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern soll.
Dass Stabsstelle und Bücherei in einem Gebäude durchaus gut zusammenpassen, unterstreicht die Tatsache, dass sich auch die Bücherei aktiv an der Flüchtlingsarbeit beteiligt: durch Bücher sowie Kurse zum Thema. Im Vordergrund steht dabei die Sprachförderung.
Auch generell ist man in den ehemaligen Räumen einer Apotheke gut aufgestellt. „Insgesamt können etwa 8000 bis 9000 Medien ausgeliehen werden, darunter Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs“, sagt Christine Wolf, Leiterin der Zentralbibliothek.
Während Bücherei und Stabsstelle den Betrieb aufgenommen haben, werden die Räume über dem Erdgeschoss weiter renoviert und als Wohnräume ausgebaut. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten im Sommer.
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