Viel los am Weltkindertag

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Mehr als 30 Stände lockten mit vielen Attraktionen zum Staunen und Mitmachen. Es herrschte eine ganz entspannte Atmosphäre, als die Kinder auf der Ruhrstraße regierten. (Foto: Barbara Zabka)

Zu einem großen Spielplatz wurde die Ruhrstraße zwischen Oberstraße und Sparkasse am Sonntag. Die Autos erhielten Startverbot, denn am Weltkindertag hatten die Kinder in der City das Zepter in der Hand.

Mehr als 30 Stände säumten den Straßenrand. Überall warteten neue Überraschungen auf die kleinen und großen Besucher. Ohne Autos gehörte die Ruhrstraße ganz den Fußgängern. Ruhig und gelassen schlenderten Familien, Kinder, aber auch Jugendliche und Senioren mit Rollator über die gesperrte Festmeile. Ein Sonntagnachmittag - wie er im Buche steht. Kein Stress, keine Hektik. Nur Kinderlachen und neugieriges Staunen. Sehr beliebt waren die zahlreichen Hüpfburgen. An der Riesenrutsche der Vinzenz-Gemeinde standen die Kinder sogar in der Warteschlange. Denn dort hieß es: „Einer nach dem anderen“.

Vor der Sparkasse konnten die Kleinen ein Sparschwein individuell bemalen und natürlich mit nach Hause nehmen. Clara (7) war ganz stolz auf ihr buntes Schweinderl. Und bemalte gleich noch eins für ihre Oma. Ein paar Schritte weiter gab es ein Erste-Hilfe-Schnuppterkurs speziell für Kinder. Einfache Dinge wurden dort geübt. Den Rettungswagen rufen oder einen Verband anlegen.

Richtig aufregend war es beim Arbeiter-Samariter-Bund. Hier wurden naturgetreu Wunden und Verletzungen geschminkt. Lena-Maria (10) fand das total cool und stolzierte mit einer Beule und einer Platzwunde weiter. Die sah so richtig echt aus. „Und tut gar nicht weh“, sagte sie lachend. Ihre Mama wird sich auf den ersten Blick bestimmt erschrocken haben.

Die Familie Karatoprak ist Stammgast beim Weltkindertag. Töchterchen Ceylin erlebt das Fest zum ersten Mal und tippelt an der Hand ihres Vaters Ertogrul staunend auf der Ruhrstraße. Das Trio Celina (8), Julian (5), Charis (7) ist super geschminkt. Ihr großer Bruder Cedric (15) bummelte gerne mit ihnen über den großen City-Spielplatz.
Sogar ein buntes außerirdisches Wesen - das Maskottchen Xü der Arbeiter-Samariter-Jugend - ist zu Gast. Es fühlt sich total weich an und viele Kinderhände wollen es streicheln. Vergnügt wedelt es mit den roten Händen. Wohin das Auge auch blickt - Langeweile gibt es nirgends.

Auf der Fahrbahn liegt die Tastatur eines riesigen Klaviers. Das kann man allerdings nur mit den Füßen spielen. Klavier statt Kicker - nicht schlecht. Bei der Verkehrswacht können die Kinder auf einem Fahrradsimulator ihr Reaktionszeit im Straßenverkehr testen. Und für alle anderen gibt es sogar einen kostenlosen Sehtest.
Umringt war der Zauberer Magic Wobo alias Wolfgang Bollow von der Magic Academy. Er zückte seine Brieftasche, öffnete sie und Flammen schlugen ihm entgegen. Das Publikum staunte nicht schlecht. So kamen die Besucher des Spielfestes in der City aus dem Staunen nicht mehr raus, denn an beinahe jeder Ecke warteten neue Überraschungen. Schade, dass nicht jeder Tag ein Weltkindertag ist.
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