Warnung vor Trickbetrügern: Autobahn-Gold und Geld wechseln beliebt

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Eine Zivilstreife der Polizei bemerkt an der Auffahrt auf die A 43 an der Anschlussstelle Herbede ein am Fahrbahnrand stehenden Wagen mit englischem Kennzeichen und einen Mann, der versucht, Autos anzuhalten. Sofort vermuten die Beamten, dass hier „Autobahngoldbetrüger“ aktiv sind.

Als die Zivilbeamten anhalten, läuft einer der Männer auf sie zu und erklärt in englischer Sprache, dass man auf der Durchreise nach Berlin sei, der Tank leer wäre und man kein Bargeld habe, um das Benzin zu bezahlen. Die Person bittet anschließend darum, ihm das Geld für die Tankfüllung zu leihen. Gleichzeitig verspricht der Mann, den Betrag nach dem Ende der Reise sofort zu überweisen. Als Pfand streift sich der Mann einen goldenen Ring vom Finger. Nun reicht es dem Polizisten: Er zeigt dem Mann seinen Dienstausweis und beendet den kriminellen Deal des verdutzten Duos. Der Ring und die anderen Schmuckstücke, die die beiden Männer tragen, sind übrigens absolut wertlos. Das „Gold“ wurde beschlagnahmt und eine Betrugsanzeige geschrieben.

Geld aus Portmonee entwendet

In einem anderen Fall wurde ein älteres Ehepaar aus Witten Opfer eines Trickdiebstahls. Beim Einkaufen im Ruhrpark wurden die beiden von einem gepflegt auftretendem Mann gebeten, Geld zum Telefonieren zu wechseln. Gutgläubig zückte das Ehepaar sein Portmonee  – und musste später feststellen, dass man ihm 50  Euro entwendet hatte. Die Polizei warnt davor, sich von Fremden in die Geldbörse greifen zu lassen.
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