Wittener in den Ferien: Urlaub daheim scheint kein Auslaufmodell zu sein

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Nina Haase verbringt ihren Urlaub gern mit ihren Kindern im Freibad oder am Hohenstein. Fotos: Angela Nestola

Während andere wegfahren und im Ausland oder auch in Deutschland die Feinheiten des Urlaubsfeelings genießen, bleiben viele lieber zu Hause. Die Tage sind noch lang und das Wetter schön - also, was tun?

Wo zieht es Sie in den Sommerurlaub hin? Fernreise oder doch Wandern in Deutschland? Oder bleiben Sie auch zu Hause und genießen den Sommer auf Balkonien oder in Witten und Umgebung? Sagen Sie’s uns per Post oder E-Mail (redaktion@wittenaktuell.de) oder hier auf Lokalkompass.

Von Angela Nestola

Auf der Suche nach Antworten stießen wir auf den einen oder anderen „Geheimtipp“, der Witten zum ganz eigenen Urlaubsort machen.
Ganz klar: Die wohl bekanntesten Ausflugsziele sind der Hohenstein oder der Kemnader See sowie noch viele andere Grünanlagen. Die meisten möchten eine Landschaft, die möglichst nah an „Urlaub“ erinnert.
Zu diesem Zweck genießt Kristin Zachar, 26, Mutter und Hausfrau, mit ihrer Familie genau dort die Wärme der heimischen Sonne. „Manchmal zieht es uns auch auf einen benachbarten Spielplatz, wie beispielsweise den, der im Lutherpark zu finden ist. Meinem Kind gefällt es, und dann bin ich auch zufrieden.“

Spazieren im Schwesternpark

Seit geraumer Zeit spaziere sie auch durch den Schwes­ternpark, nahe des evangelischen Krankenhauses. Der Ort, besonders zu dieser Jahreszeit, ist für seine farbenfrohe Umgebung bekannt.
Inspiriert von der Grünanlage bewirtschaftet Gert Schickhaus, 53, in den freien Tagen seinen Garten, wenn er nicht gerade mit seinem Motorrad unterwegs ist. Nur zu gerne schlendert der Service-Techniker durch die Wittener City. Bei einem Eis wird auch der heißeste Tag zu einer angenehmen Abwechslung.
Selbst Witten-„Frischlinge“ wie Nicolas Mach, 20, der erst zum zweiten Mal in Witten ist und zunächst einmal auf Stadt- und Wohnungsschau ist, fahren nicht weg. „Ich studiere hier, habe aber noch keinen so richtigen Eindruck, was man hier alles so machen kann“, verrät der Medizinstudent. Den Lutherpark und die City hat er schon kennengelernt. Den Sommer will er nutzen, um noch mehr zu sehen.

Kein Luxusurlaub mit Massage

Anstatt sich einen Luxusurlaub mit Massage zu gönnen, verbringt Nina Haase, 36, Mutter von drei Kindern, ihren Urlaub mit Spaziergängen am Hohenstein und im Annener Freibad. Ihr Geheimtipp: Der Wald, der zwischen Heven und Papenholz liegt. „Dort sind nicht so viele Menschen, und die Bäume spenden den dringend benötigten Schatten“, sagt sie.
Dies nutzt Christel Baum­gardt, 77, mit ihren Enkelkindern, im Hammertal aus. Nicht nur Schwimmen steht auf dem Programm - selbst lange Wandertouren machen der Rentnerin nichts aus. „Wir lassen es uns einfach gut gehen. Dafür brauchen wir kein Hotel oder ein teures Flugticket.“ Christel Baumgardt erinnert sich nur zu gut daran, wie viel sie früher verreiste, doch heute bleibt sie lieber da, wo sie gebraucht wird. „An alle, die in den Urlaub fahren: Viel Spaß! Aber ohne mich.“
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