Ehrenamtliche Rotkreuzler leisten ehrenamtlichen Sanitätswachdienst am Kemnader See!

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Einsatzkräftebesprechung "auf Kemnade" 2012, Einsatzleiter Stefan Ebner im Hintergrund
Witten: Kemnader See | Auch am kommenden Wochenende werden Wittens Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler wieder ihre Freizeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einsetzten: Am Pfingstwochenende werden täglich mindestens 80 ehrenamtliche Sanitäter und Rettungsdienstler, Ärzte und Verpflegungshelfer, Fachkräfte des Such- und Betreuungsdienstes und Führungs- und Leitungskräfte rund um den Kemnader See freiwillig im Dienst sein, um im Rahmen des Sanitätswachdienstes die Sicherheit der Besucher am Kemnader See zu gewährleisten.

„Wir haben uns wie in den letzten Jahren sehr gewissenhaft vorbereitet und diesen besonderen Dienst ganzheitlich geplant. Wir rechnen mit mehr als 3.800 Einsatzstunden, die unsere Helferinnen und Helfer ehrenamtlich leisten werden. Mehrere Rettungs- und Krankenwagen, mobile Einsatztrupps, einen Be-handlungsplatz und weitere Funktionsstellen, wie zum Beispiel das Büro des Suchdienstes und eine Betreuungsstelle werden das gesamte Wochenende rund um den Kemnader See im Einsatz sein.“, berichtet Einsatzleiter Stefan Ebner.

Für Wittens Rotkreuzler ist der Sanitätswachdienst zum beliebten Volksfest „Kemnader See in Flammen“ ein jährlich wiederkehrendes Highlight, denn „unsere Helferinnen und Helfer freuen sich sehr auf den Einsatz und wir können viele Verfahren und die Führungsorganisation, die wir auch für Großeinsätze im Katastrophenschutz benötigen, im Rahmen eines geplanten Großeinsatzes üben, denn insgesamt werden drei taktische Züge über mehrere Tage im Einsatz sein.“, so Ebner weiter.

Gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe (JUH), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und der Polizei werden die Rotkreuzler ab Freitagvormittag das Bootshaus Oveney beziehen, permanent unterwegs für Bürgerinnen und Bürger in Not ansprechbar sein. „In den vergangenen Jahren haben wir jeweils etwa 200 Hilfeleistungen durchgeführt. Die meisten waren bedingt durch Kreislaufreaktionen bei sommerlichen Temperaturen und den unangemessenen Konsum von Alkohol, aber fast täglich bedurfte es auch rettungsdienstlichen Maßnahmen und den Transport ins Krankenhaus bei bedrohlichen Erkrankungen.“, ergänzt Einsatzdisponent Manuel Pester, der beim Wittener Roten Kreuz für die Vorbereitung und Durchführung der Sanitätswachdienste zuständig ist.

„Wir sind bereit, auf alle planbaren Situationen angemessen zu reagieren und haben wie gewohnt weitere taktische Optionen für „den Fall der Fälle“ vorbereitet, erwarten allerdings einen ruhigen Verlauf und bitten die Besucherinnen und Besucher, sich ebenfalls umsichtig zu verhalten und dieses besondere Volksfest zu genießen.“, so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp abschließend.
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