Ein Zuhause für Igel?

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Unser "Findeligel". Foto: Olivia Martin
Langsam können wir uns nichts mehr vormachen: Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und es wird immer ungemütlicher draußen. Während wir Menschen aber dicke Jacken und eine Zentralheizung in geschützten Räumen haben, müssen Wildtiere selbst zusehen, wie sie sich auf den Winter vorbereiten - sofern sie sich nicht gerade eine "Auszeit" vom deutschen Wetter nehmen und gen Süden fliegen. Und normalerweise klappt das auch ganz gut, doch was ist mit den Kranken, Schwachen oder Verletzten? Diese Frage haben wir uns am Wochenende stellen müssen, als meine Familie und ich einen kranken, viel zu kleinen Igel im Garten gefunden haben. Solange sie noch putzmunter herumlaufen und an ihrem Wintergehege arbeiten, tut man den stacheligen Insektenfressern wirklich nichts Gutes, wenn man sie nach Hause nimmt. In solchen Ausnahmefällen, wie wir einen erlebten, sollte man aber nicht lange fackeln und den Kleinen zum Tierarzt bringen. Dort harrt unser Findelkind mittlerweile auch aus und wir warten gespannt auf Nachricht. Anschließend stellt sich die Frage: Was dann? Sollte unser Igel wieder gesund werden, ist er dann stark genug sofort wieder ausgewildert zu werden oder müssten wir uns um ihn über seine Winterschlafzeit hinweg kümmern - und wenn ja, wie geht das überhaupt? Die Handhabe der Sache wäre einfacher, wenn es in Witten eine Igelstation gäbe wie in unseren Nachbarstädten. Dort wüsste man sich fachgerecht um die Tiere zu sorgen. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, auch schon einmal einen oder mehrere Igel bei sich aufgenommen oder kennen jemanden. Was haben Sie in dieser Situation getan, was würden Sie bei einem solchen Fall tun? Halten Sie die Einrichtung einer solchen Igelstation für sinnvoll? Wir sind gespannt auf Ihre "spitzfindigen" Antworten und Kommentare, diskutieren Sie unter diesem Beitrag mit! Guten Tag!
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