Erlebnispädagogik auf dem Hohenstein

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Das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse wurde beim Projekt gestärkt.

Vier Tage im Wald ohne Handy – kein Szenario aus einem Horrorfilm, sondern Erlebnispädagogik pur. Die Klasse 7a der Otto-Schott-Realschule hat beim AOK-Projekt „Natürlich erleben“ in der Waldschule auf dem Hohenstein teilgenommen.

Ziel dieses Projekts, das sich an Siebt- und Achtklässler weiterbildender Schulen richtet, ist es, den Schülern die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung nahezubringen und soziale Kompetenzen zu fördern.
An den vier Projekttagen standen unter der Leitung von Waldpädagogin Silke Krüger, Teamer Eusebio Exposito und Sportberater Philip Rietz die Schwerpunkte „Teambildung“, „Natur“, Bewegung“ und „Reflexion“ im Mittelpunkt.
Am ersten Tag gab es eine Vorstellungsrunde, es wurden zwei Teams aus jeweils zwölf Schülern gebildet, die die Aufgaben der kommenden Tage bewältigen sowie gegenseitiges Vertrauen aufbauen und stärken sollten – in Form von kleinen Spielen. „Ihr schafft es nur, wenn ihr zusammen stark seid“, ermutigte Philip Rietz die Gruppen, die zusammenhielten und die Aufgaben gemeinsam meisterten.
Tag zwei stand ganz im Zeichen der Natur. Die Schüler lernten das heimische Ökosystem kennen, erkundeten das Gelände rund um die Waldschule und bauten Hütten aus Ästen und Zweigen. Erfreulicher Nebeneffekt: Nichtmal während der Pausen wurden die abgegebenen Handys von den Schülern vermisst – so schön und interessant kann Natur sein.
Am dritten Tag wurde eine kleine Waldolympiade veranstaltet. Es galt, möglichst schnell die Wendeltreppe des Bergerdenkmals hoch- und wieder herunterzulaufen, einen Waldparcours zu absolvieren oder einen Ball aus Naturmaterialien möglichst weit zu werfen.
Der Abschlusstag diente der Reflexion. Durch die Bank konnten die Schüler nur Positives berichten. Jelina (13) beispielsweise befand: „Die Gemeinschaft ist unglaublich gestärkt worden, weil wir viel zusammen gemacht und viel gelernt haben.“
Auch Eusebio Exposito war zufrieden, wie er sagte: „Die Klasse kam zunächst gespalten an. Aber schon am zweiten Tag hat man gesehen, dass das Vertrauen untereinander gewachsen ist. Und vor allem: Die schwächeren Kinder wurden von den stärkeren mitgezogen.“
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