Sonntagsführungen auf Zeche Nachtigall - Vorstoß ins Ungewisse - Zeche Eimerweise

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Wie der Kleinbergbau der Nachkriegszeit funktionierte, erfahren Besucher bei der Führung "Zeche Eimerweise". (Foto: LWL/Hudemann)

Am morgigen Sonntag, 22. Mai, sind Besucher der Zeche Nachtigall eingeladen, sich um 11 Uhr zur Führung durch die Sonderausstellung "Vorstoß ins Ungewisse - 300 Jahre Bergbau im Hettberg" und um 14.30 Uhr zur Themenführung "Zeche Eimerweise" einzufinden.

Vorstoß ins Ungewisse


Im Fokus der Schau steht die digitale Rekonstruktion der verlorenen Stollen, Schächte und Abbaubetriebe unter Tage. Sie zeigt im Zeitraffer die Entwicklung vom Beginn des Tiefbaus 1832 bis zur Stilllegung derselben Ende des 19. Jahrhunderts.

Zeche Eimerweise


Nach dem Zweiten Weltkrieg erlaubte die britische Militärregierung Städten und Gemeinden, für ihre Bevölkerung geringe Mengen Kohle zu fördern, die der Großbergbau in früheren Jahren nicht abgebaut hatte. Zwischen 1945 und 1976 entstanden so über 1000 Kleinzechen im südlichen Ruhrgebiet, die oft für nur kurze Zeit in Betrieb waren. Zusammen mit Fotos und Dokumenten wird diese Phase der Bergbaugeschichte im Wittener Museum wieder lebendig.

Die Führungen sind im Museumseintritt enthalten.
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