Erstklässler besuchen Waldschule

Viel zu entdecken gab es für die beiden ersten Klassen der Crengeldanzschule.
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„Der Wanderfalke schafft im Sturzflug 347 Stundenkilometer. Das ist so schnell, wie Sebastian Vettel auf der Geraden fahren kann“, erklärt Falkner Carsten Kreickmann. Manche Kinder hören aufmerksam zu, andere sind abgelenkt und mit sich selbst beschäftigt. „Man merkt, dass viele von ihnen heute zum ersten Mal im Wald sind“, sagt Leonie Kroege, Lehrerin der Klasse 1b der Crengeldanzschule.
Mehr als 40 Kinder sind mit dem Bus zum Hohenstein gefahren, um dort etwas über die Natur und heimische Wildtiere zu erfahren.
Mit Stadtförster Klaus Peter geht es durch den Wald. Die Kinder bekommen erklärt, woran man die verschiedenen Baumarten erkennt und wie man das Alter von Bäumen bestimmen kann. Am Wildschweingehege wird ein längerer Halt eingelegt. Für viele Kinder ist es die allererste Begegnung mit diesen Tieren.
Als nächstes steht der Lehrbienenstand auf dem Programm. Dort erhalten die Kinder viele lehrreiche Informationen über Bienen. Anschließend können sie Honig probieren, und jedes Kind bekommt sogar ein kleines Gläschen Honig geschenkt.
Abschließend steht ein Besuch der Waldschule an. Bernd-Dieter Epp, Geschäftsführer der Jägerschaft Witten, stellt anhand von Tier-Präparaten heimische Wildtiere vor. Hier gibt es zum Teil noch großen Nachholbedarf – wird doch ein Hase von manchen Kindern für ein Känguruh gehalten.
Ermöglicht wurde der Besuch vom Lions-Club Witten-Mark, der im vergangenen Jahr zum zweiten Mal die Hubertusmesse veranstaltet hat, eine kirchliche Messe für Jägerschaften, um die Natur in Ehren zu halten. „Mit dem Geld, das wir dort erwirtschaftet haben, möchten wir Schulklassen die Natur nahebringen“, sagt Pressesprecher Jürgen Weritz. Nach der Harkortschule war in diesem Jahr die Crengeldanzschule an der Reihe, weitere werden folgen. „Der Hohenstein bietet mit dem Lehrbienenstand, der Waldschule, den Tiergehegen und dem Streichelzoo unglaublich viele Möglichkeiten – eigentlich müsste der Wald immer voll mit Schulklassen sein.“

Autor:

Walter Demtröder aus Witten

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