Friedliche Demo gegen rechts

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Friedlich marschierten Demonstranten vieler Parteien und Gruppierungen gegen „braune Rattenfänger“.

Mit einem Fahnenmeer, Trommeln und Sprechchören zeigte die Ruhrstadt Flagge gegen den „1. Alternativen Wissenskongess NRW“, der am Sonntagmorgen im Saalbau stattfand.

Rund 300 Menschen gingen auf die Straße, um laut gegen „Rechtspopulismus“ und „braune Rattenfänger“ zu protestieren, wie es auf den Transparenten geschrieben stand. In der Innenstadt wimmelte es nur so von Polizisten. Besonders der Saalbau wurde gesichert, um Konfrontationen im Keim zu ersticken.

Das Viel-Parteien-Aktionsbündnis „Witten gegen Verschwörungswahn“ brachte viele politische Gruppierungen für den Protest zusammen. Rote, grüne und schwarze Fahnen flatterten im Wind. Aus ganz NRW war eine Gruppe Antifaschisten angereist. Sie marschierten vom Hauptbahnhof in Richtung Berliner Platz. Dort traf auch der Wittener Demonstrationszug ein. Spontan ging es gemeinsam weiter – über die Ruhrstraße zum Saalbau. Begleitet wurde die Demo von einem großen Polizeiaufgebot, zu Fuß und im Mannschaftswagen.
Vor dem Saalbau standen die Kongressteilnehmer Schlange. Sprechchöre wie „Haut ab!“ und „Halt‘s Maul!“ erklangen immer wieder. Dazwischen immer wieder kurze Kundgebungen. Polizisten bildeten eine Barriere zwischen den Demonstranten und den Kongressteilnehmern.

So richtig „auf Krawall gebürstet“ war aber glücklicherweise niemand. So war es unterm Strich eine friedliche Demonstration unter massiven Polizeischutz. Gegen zwölf löste sich die Versammlung auf. Bis in die Abendstunden waren allerdings noch Mannschaftswagen im Stadtgebiet unterwegs.

Text und Fotos: Barbara Zabka
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