Gemeinsame Presseerklärung der Bochumer Staatsanwaltschaft und Polizei zu versuchtem Totschlag an einem Afghanen durch Landsmann in Witten in Flüchtlingsunterkunft

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PHK Volker Schütte im FS-Interview -- TPD-Foto:Volker Dau
Witten: Tatort | Wie PHK Volker Schütte heute am Nachmittag meldete wurde gestern ein 19 jähriger in Witten niedergestochen: 20-Jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


Gemeinsame Presseerklärung der Bochumer Staatsanwaltschaft und Polizei

In den späten Abendstunden des gestrigen 11. April wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus an der Eckardtstraße in Witten gerufen, das zurzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird.

Im Treppenhaus war es hier gegen 21.50 Uhr zunächst zu einer
verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei aus Afghanistan stammenden
Männern (19/20) gekommen. In dessen Verlauf stach der 20-Jährige mit
einem Messer zweimal auf den 19-Jährigen ein.


Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Mann mit schweren
Verletzungen
in ein Bochumer Krankenhaus. Akute Lebensgefahr besteht
zurzeit zum Glück nicht.

Der dringend tatverdächtige 20-Jährige wurde direkt nach der Tat
festgenommen.


Auf Antrag von Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann wurde der Heranwachsende am heutigen Dienstag bei Gericht vorgeführt.

Dort erließ eine Richterin einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten
Totschlags.


Die Ermittlungen der von KHK Elmar Lüssem geleiteten

Mordkommission IV

des Polizeipräsidiums Bochum dauern an.

Weitergehende Auskünfte können aufgrund des Alters der Heranwachsenden nicht erteilt werden.

Kommentar von Volker Dau:

20 jähriger Tatverdächtiger ein "Heranwachsender" und deshalb keine weiteren Infos?

In deren Heimat Afghanistan sind die Gleichaltrigen vermutlich ganz einfach nur Erwachsen und damit voll strafmündig ?


Und hier kommt es wohl auf die "Reife" an ob Aburteilung als Heranwachsender oder Erwachsener?

Wenn das Asylverfahren keinen Erfolg hat sollte man vielleicht die Aburteilung dem Heimatland überlassen?

Oder verhindert die Straftat die Abschiebung?

Es müsste nach des Bürgers Rechtempfinden da Urteile ja "Im Namen des Volkes" gesprochen werden eher umgekehrt sein?

Aburteilung und Haft in der Heimat so wie das z.B. lange zwischen Belgien und Deutschland gehandhabt wurde. Deshalb war die JVA der Grenzstadt Aachen oft voll mit solchen Fällen!
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6 Kommentare
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Willi (Wilfried) Proboll aus Kamp-Lintfort | 12.04.2016 | 19:21  
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Volker Dau aus Bochum | 12.04.2016 | 19:28  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 12.04.2016 | 21:22  
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Marion Kamerau aus Bochum | 13.04.2016 | 14:08  
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Volker Dau aus Bochum | 13.04.2016 | 18:05  
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Volker Dau aus Bochum | 17.04.2016 | 17:59  
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