Wanderausstellung „Die digitale Stadt“ - Projekt aus Witten ist „Flüchtlings-App“

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Die Wanderausstellung „Die digitale Stadt – wie sich urbane Räume verändern“ ist zurzeit im Wittener Rathaus zu sehen. Zur Vorstellung postierten sich Stefan Borggraefe (v. r.) von den Piraten, stellvertretende Bürgermeisterin Beate Gronau, Eike-Eric Zengerle (Koordinierung von e-Government-Aktivitäten der Stadt Witten) und Andreas Hasenberg, Leiter des Amtes für ­Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik an der Wittener Tafel. (Foto: Stadt/Jörg Fruck)
Witten: Rathaus |

Das Planungsamt der Stadt Witten hat eine Wanderausstellung des „Netzwerkes Innenstadt NRW“ nach Witten geholt: „Die digitale Stadt  – wie sich urbane Räume verändern“.



Längst gehören Smartphones und Notebooks selbstverständlich zum Alltag. Auch die Städte sind geprägt durch den digitalen Wandel. „Daher lässt die Ausstellung Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung der Innenstädte zu“, erklärt Reiner Krause vom Baudezernat.
Die Wanderausstellung ist im Kontext der sechsten Tagung des Netzwerkes Innenstadt NRW entstanden, die im Februar hier in Witten stattfand. Gemeinsames Ziel der Mitgliedsgemeinden, zu denen auch Witten gehört, ist die Nutzung neuer digitaler Möglichkeiten für die Entwicklung einer nachhaltigen und attraktiven Stadt.

Mit der „Flüchtlings-App“ schnell zu Hilfsangeboten

Die Ausstellung zeigt dafür viele Beispiele und möchte dazu motivieren, eigene Ideen zu entwickeln und innovative Projekte umzusetzen. So wird auch ein aktuelles Projekt aus Witten vorgestellt: die „Flüchtlings-App“, ein Projekt das Eike-Eric Zengerle, zuständig für E-Government-Aktivitäten bei der Stadt, betreut. Diese navigiert unbürokratisch zu den umfangreichen Hilfsangeboten und zu den Trägern des ehrenamtlichen und professionellen Engagements für Flüchtlinge in Witten.
„Die Digitalisierung der Stadt birgt noch ein enormes Entwicklungs- und Gestaltungspotenzial“, sagt Andreas Hasenberg, Leiter des Amtes für Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik der Stadt Witten. Die Technik ermögliche eine fortschreitende Vernetzung in allen Lebensbereichen. Deshalb sei davon auszugehen, dass das durch die Digitalisierung veränderte Konsum-, Freizeit- und Mobilitätsverhalten gravierende Auswirkungen auf die innerstädtischen Funktionen und somit auf die Gestaltung und Entwicklung unserer Innenstädte haben wird. „Stadtentwicklung sollte auf diese Prozesse vorbereitet sein und gezielt reagieren können“, so Hasenberg. Daher spiegele die Ausstellung die ganze Bandbreite der Themen wider. Schwerpunkte sind die Veränderungen im Einzelhandel, innovative Mobilitätskonzepte und Strategien sowie Konzepte zu Open Data und Social Media.

Die Exponate sind noch bis zum 3. August im Rathaus vor dem Sitzungssaal zu sehen.
Die Wanderausstellung wird im Laufe des Jahres auch noch in anderen Städten zu sehen sein.
Noch mehr Infos zum Netzwerk Innenstadt NRW
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