Wittener Rotkreuzler gehen am Sonntag in Flüchtlingshilfe-Einsatz in Ostwestfalen!

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DRK-Helfer der Wittener Einsatzeinheit vor dem letzten Einsatz in der Flüchtlingshilfe in Unna-Massen im Herbst 2012 - Archiv
Witten: Rotkreuzzentrum | Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Wittener DRK-Kreisverbandes werden am kommenden Sonntag für 24 Stunden die ganzheitliche Versorgung von etwa 300 Asylsuchenden in der gemeinsam durch die Polizei NRW und das DRK betreuten Notunterkunft im ostwestfälischen Stukenbrock-Senne übernehmen.

Die 22 Helferinnen und Helfer, die am Sonntagmorgen um 04:00 Uhr ab Witten in ihren Einsatz aufbrechen, werden zwischen 12 und 24 Stunden im Dienst sein und im Landesausbildungsinstitut der Polizei Nordrhein-Westfalen die Verpflegung, Betreuung und sanitätsdienstliche und ärztliche Versorgung sicherstellen.

Aktuell betreut der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. gemeinsam mit seinen Kreisverbänden und mit täglich über einhundert ehrenamtlichen und sechzig hauptamtlichen Kräften über 2.200 Plätze für ausländische Flüchtlinge in sechs Unterkünften und Aufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die DRK-Einsatzkräfte aus den 38 Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe wechseln sich koordiniert durch die Bezirksregierung Arnsberg und die Einsatzzentrale des Landesverbandes in den verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen in NRW ab: „In der Flüchtlingshilfe waren wir aus Witten zuletzt im Herbst 2012 zu zwei mehrtägigen Einsätzen in Unna-Massen, wir verfügen also über umfangreiche Erfahrungen und rechnen mit einem anstrengenden aber auch sehr erfolgreichen Einsatz am Sonntag.“, erklärt DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

Der Einsatz des DRK im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg in der Versorgung der Flüchtlinge in der Polizeischule in Stukenbrock-Senne, orientiert sich unter anderem am DRK- Gesetz vom 05. Dezember 2008. Nach der Rechtsstellung in §1 des vorgenannten Gesetzes ist „das Deutsche Rote Kreuz e. V. die Nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich.“
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