Wittener Rotkreuzler versorgen Flüchtlinge in Olpe

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Stefan Ebner und "sein" ehrenamtliches Team am Mittwochmorgen vor der Abreise nach Olpe (Foto: Tobias Ermann, DRK-Witten)
Witten: Rotkreuzzentrum | Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Wittener DRK-Kreisverbandes hatten am vergangenen Mittwoch für über 16 Stunden die ganzheitliche Versorgung von fast 200 asylsuchenden Flüchtlingen, die überwiegend aus dem Kosovo stammen, in der Olper Notaufnahmeeinrichtung übernommen.

Die 20 Helferinnen und Helfer, die am Mittwochmorgen um 06:00 Uhr ab Witten in ihren Einsatz aufgebrochen waren, übernahmen in der ehemaligen Familienbildungsstätte „Regenbogenland“ die Verpflegung, die ganzheitliche soziale Betreuung und sanitätsdienstliche Versorgung, während von Sonntag bis Mittwoch jeweils drei Sanitäter mit rettungsdienstlicher Qualifikation die jeweils zwölfstündigen Nachtschichten im Wechsel übernommen hatten.

"Neben der Vorbereitung und Ausgabe der Verpflegung und eine Menge Gespräche mit Gästen hatten unsere Helfer mehrere Aufgaben zu übernehmen; Jeweils zweimal am Tag geben wir Bekleidung und Gegenstände des täglichen Bedarfs aus, zum Beispiel Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Shampoo. Auch im Bereich der Kinderbetreuung gab es eine Menge für uns zu tun und unser Hausmeister-Trupp, Kai Kellner und "seine" Leute waren fast den gesamten Tag in der Unterkunft unterwegs, um kleinere Reparaturen zu erledigen und kleine Dinge zu richten.", berichtet Stefan Ebner, der als Zugführer die Koordination der Wittener Helfer übernommen hatte.

„Im vergangenen Herbst waren unsere Helferinnen in insgesamt sechs Einsätzen im Rahmen der Flüchtlingshilfe in Bochum, Burbach und Stuckenbrock-Senne eingesetzt, wir verfügten also schon vor diesem aktuellen Dienst in Olpe über umfangreiche praktische Erfahrungen und hatten uns auf einn anstrengenden aber auch sehr erfolgreichen Einsatzin eingestellt. Die Kameraden berichten von tollen Rückmeldungen und einem sehr erfolgreichen Verlauf, was uns alle sehr freut.“, erklärt DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

„Der besondere Dank gilt erneut den Arbeitgebern unserer Einsatzkräfte, ohne die großzügige Freistellungen zu Einsätzen in Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz wären unsere umfangreichen Hilfen so nicht möglich.“, ergänzt der Wittener Thorsten Knopp, der die DRK-Einsatzleitung in Olpe im Auftrag des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe bereits zu Beginn des Einsatzes übernommen hatte.

Der Einsatz des DRK im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg in der Versorgung der Flüchtlinge orientiert sich unter anderem am DRK- Gesetz vom 05. Dezember 2008. Nach der Rechtsstellung in §1 des vorgenannten Gesetzes ist „das Deutsche Rote Kreuz e. V. die Nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich.“

Bereits am kommenden Wochenende werden die Wittener Helferinnen und Helfer erneut in den Einsatz gehen, am Sonntag mit 15 Einsatzkräften den Tagdienst übernehmen und am Wochenende erneut mit jeweils drei Sanitäterinnen und Sanitätern die medizinische Versorgung im Nachtdienst sicherstellen.
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