"Angehörigenfreundliche Intensivstation" - Evangelisches Krankenhaus zum zweiten Mal ausgezeichnet

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Das Team um Stationsleitung Daniela Troost freut sich über die erneute Zertifizierung als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“. (Foto: Jens-Martin Gorny)

Witten. Die Zuwendung vertrauter Menschen trägt wesentlich zum Genesungsprozess bei. Dies ist gerade bei schwerkranken Patienten besonders wichtig. Das evangelische Krankenhaus beteiligt sich deshalb an der Initiative „Angehörige jederzeit willkommen“. Nun wurde es zum zweiten Mal vom Verein Pflege für weitere drei Jahre mit dem Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet.

„Unsere Intensivstation integriert die nächsten Verwandten von Patienten in ihr Behandlungskonzept und vereinbart individuelle Besuchszeiten“, erklärt Pflegedienstleitung Ingeborg Drossel. Studien zeigen, dass ein Da-Sein der wichtigsten Bezugspersonen von den Patienten als überlebenswichtig angesehen wird. Die Angehörigen befinden sich ebenfalls in einer Krisensituation, sie leiden unter Sorgen und Ängsten, möchten einen eigenen Beitrag zur Genesung leisten.

Der Verein Pflege setzt sich für Familienfreundlichkeit in der Intensivpflege ein. „Die Voraussetzung für das ,Da-Sein' haben Sie auf Ihrer Intensivstation durch die uneingeschränkte Öffnung für die Angehörigen geschaffen“, würdigt der Verein in seinem Begleitschreiben zum Zertifikat die Bemühungen des evangelischen Krankenhauses. „Über 150 Intensivstationen sind bereits Ihrem Bespiel gefolgt – so können wir hier mit Sicherheit sagen: Sie waren mit bei den Vorreitern im Sinne von Best Practice.“
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