Auf ein Wort - Gott und die Welt im November 2016

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Ulrich G. Schneider
Witten. Der vergangene Mittwoch, der 9.November, war ein denkwürdiger Tag. Ein Gedenktag sowohl für einen traurigen als auch für einen fröhlichen Anlass. Am 9.November 1938 brannte nicht nur bei uns in Witten die schöne Synagoge an der Breiten Straße. Das war in ganz Deutschland der Anfang der Schikanen gegenüber der alteingesessenen jüdischen Bevölkerung und ihres qualvollen Sterbens hinter KZ-Mauern.
Am 9. November 1989 fiel zur Freude vieler Deutschen die Berliner Mauer. Das war das Ende des Eisernen Vorhangs, der quer durch Deutschland ging. Am 9. November 2016 feierte Donald Trump seinen großen Wahlsieg als neuer Präsident der USA. Was dieser Sieg für Amerika selbst, aber auch für die Welt, für Europa, also auch für unsere Bundesrepublik bedeutet, ist noch gar nicht abzusehen. Wenn Trump alle seine Ankündigungen im Wahlkampf umzusetzen gedenkt, dann könnten auch in Amerika neue Mauern entstehen, nicht nur zwischen den USA und Mexiko, sondern auch zwischen den Weißen und den Schwarzen und den vielen farbigen, auch muslimisch geprägten Volksgruppen in den Vereinigten Staaten selber.
Es bleibt nur zu hoffen, dass Donald Trump seinen ersten Worten nach dem Erfolg ehrliche und wirkliche Taten folgen lässt. Es bleibt nur zu hoffen und dafür zu beten, dass dem neuen Präsidenten Einsicht und das nötige Zutrauen in die Menschen verbindende göttliche Kraft zum Wohle des ganzen amerikanischen Volkes und anderer Völkern der Welt gegeben wird. Übrigens ist von dem König David ein gutes Wort überliefert: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ Pfarrer Ulrich G. Schneider
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