Auf ein Wort von Pfarrer Karl Heinz Grenner

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Pfarrer Karl Heinz Grenner (Foto: Wa-Archiv)

Jetzt in der Ferienzeit sind fast alle zu beneiden, die einen Ort, eine Ferienwohnung, ein Hotel gefunden haben, wo sie – wie man so sagt – „richtig Urlaub“ machen können. Was heißt das? Das Wetter spielt mit, es gibt Abwechslung, aber auch Ruhe, Natur und Kultur.

Für die zu Haus Gebliebenen ist es nicht viel anders. Die Straßen wirken etwas ruhiger. Für die Kinder werden Ferienprogramme angeboten. Grillen im Garten oder auf dem Balkon kann sehr schön sein. Also auch „richtig Ferienzeit“! Aber alles ist nur vorübergehend. Denn dann gibt es wieder den Lärm, die Staus, die Unsicherheit wegen der Terrorgefahr und die kaum zu beruhigenden Ängste. Und das alles scheint nicht vorübergehend zu sein! Blumen und Kerzen an den Orten der Anschläge bekunden eindrucksvoll die Einfühlung vieler Menschen in den Schmerz und die Trauer der Betroffenen. Aber das Elend in den Bürgerkriegsgebieten im Mittleren Osten und in Afrika blenden viele aus ihrem Blickfeld aus: die Hungernden, die Kranken, die aus ihrer Heimat Vertriebenen, die vielen Toten dort. Ich fände es gut, wenn in unseren Gottesdiensten in den Fürbitten für die Helferinnen und Helfer um Ausdauer gebetet würde und für die Verantwortlichen in den westlichen Gesellschaften um Einsicht und Einsatzbereitschaft für Gerechtigkeit und Frieden.
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