Der Winter kann kommen - "Wir sind vorbereitet"

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Sie halten die Räum- und Streufahrzeuge in Schuss: Die Mitarbeiter des Betriebsamtes Dennis Lichtokta (l.) und Thomas Matuschek sind gut vorbereitet. (Foto: Barbara Zabka)
Die fallenden Temperaturen deuten es an, ein um den Hals geschlungener Schal beweist es: Der Winter naht.

Warm eingepackte Menschen scheinen darauf vorbereitet. Auch haben sie ihre Autos bereits mit Winterreifen versehen, den Frostschutz aufgefüllt. Doch wie sieht es mit der Stadt aus? Ist hier alles vorbereitet? Wir haben nachgefragt.
„Natürlich sind wir bestens präpariert!“ Nach Thomas Bodang dürfte der Winter morgen schon einziehen. Der stellvertretende Leiter des Wittener Betriebsamtes bleibt gelassen. „Ich kann den Wittenern versichern, wenn es drauf ankommt, dann sind die Straßen rechtzeitig geräumt.“ Man beginne immer mit den Hauptstraßen und werde sich dann in die kleineren Nebenstraßen vorarbeiten. Dazu verfügt die Stadt Witten über fünf große Streu- und Räumfahrzeuge und zwei kleinere, die in den schmaleren Straße zum Einsatz kommen.

Und wie sieht es mit den Mitarbeitern aus? „Die sind alle an Bord“, so Bodang. Zudem stünden sie ab dem 25. November in ständiger Rufbereitschaft. „Zur Not können wir also auch nachts ausrücken.“

Räumen ist das eine, Salz streuen das andere. Ist genug Salz geordert worden? „Unsere Salzhalle ist voll bis unters Dach“, beruhigt Bodang. Insgesamt 1100 Tonnen Salzvorräte hat die Stadt Witten bereits gekauft. Wird das reichen? „Das hängt natürlich vom Winter ab“, erklärt Thomas Bodang. In milden Wintern sei man schon mit lediglich 200 Tonnen Salz ausgekommen, ein besonders strenger und langer Winter forderte den Einsatz von 1800 Tonnen. „Sollten wir merken, dass unsere Vorräte zur Neige gehen, haben wir einen Salzlieferanten an der Hand, der sofort aufstocken kann.“ Die Stadt hat also vorgesorgt.

Eines liegt Thomas Bodang noch am Herzen: „So wie die Stadt ihrer Streupflicht nachkommen wird, genauso müssen die Bürger aber auch tätig werden!“ Denn die Stadt räume nur öffentliche Straßen und Plätze, für die Bürgersteige seien die Bürger selbst verantwortlich.
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