Entlastung schaffen im Alltag

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Die Teilnehmer des Pflegesymposiums stellten sich zum Gruppenfoto auf der Treppe des Wittener Mutterhauses. (Foto: Jens-Martin Gorny)

Der Saal im Lukas-Zentrum war gut gefüllt beim „Tag des mittleren Managements“, dem gemeinsamen Pflegesymposium des evangelischen Krankenhauses Witten und der evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel.

Rund 80 Pflegekräfte – überwiegend Stations-, Bereichs- und Abteilungsleitungen aus den beteiligten Häusern und deren Stellvertretungen – trafen sich zum fachlichen Austausch und zur Reflexion über die eigene Rolle.
Neben aktuellen Fragen der Krankenhaus- und Berufspolitik standen dabei verschiedene Führungsthemen und -instrumente im Mittelpunkt. Am Vormittag ging es zunächst ums Geld: Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter erläuterte die Prinzipien der Krankenhausfinanzierung. Judith Babapirali vom Universitätsklinikum Münster stellte vor, wie Pflegeleistungen im DRG-System abgerechnet werden. Bei beiden Vorträgen ging es auch um den Umgang mit knapper werdenden Ressourcen. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels in der Pflege wird es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden. Der Druck durch unbesetzte Stellen nimmt zu. Für die beteiligten Krankenhäuser sind dabei auch die eigenen Gesundheits- und Krankenpflegeschulen ein großer Vorteil im Wettbewerb um Pflegefachkräfte.
Unter dem Motto „Ausgeglichen im Job“ stellte Bettina Pielas, Physiotherapeutin am evangelischen Krankenhaus Witten und ergonomisch-technische Arbeitsplatzberaterin, kleine Übungen für einen ergonomischen Berufsalltag vor. Helle Rothe, Krankenschwester sowie Kommunikations- und Theatertrainerin, erläuterte, wie Humor im Führungsalltag helfen kann, schwierige Situationen und Stress gelassen zu meistern. „Angesichts der zunehmenden Belastungen, die auf die Pflege wirken, geht es auch um Entlastung“, betonten die Beauftragten für Innerbetriebliche Fortbildung, Henriette Schlesinger und Werner Marcinkowski, die das Symposium organisiert haben. „Wir hoffen, Anregungen für den Leitungsalltag im Krankenhaus bieten zu können.“ 
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