Experten informieren über Demenz

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Sie informieren über Demenz: Petra Möller, Waltraud Sjamken ( beide Alzheimer-Gesellschaft), Anke Steuer (Koordination Netzwerk Demenz), Heike Bartolomey, Holger Schulz (beide Teekesselchen) und Oberärztin Dr. med. Christiane Bonhage (v.l.).

In Deutschland sind etwa 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Auf die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen möchten die Alzheimer-Gesellschaft Witten/Wetter/Herdecke und das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September mit mehreren Veranstaltungen und Angeboten aufmerksam machen.

Den Anfang macht am Montag, 19. September, ein Gedächtnistraining für Paare, bei denen einer der Partner an Demenz erkrankt ist. Hier kann man von 10.30 bis 12 Uhr bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle an der Dortmunder Straße 13 hineinschnuppern. Und nicht nur das, wie Anke Steuer, Koordination Netzwerk Demenz Witten/Wetter/Herdecke, sagt: „Diese Veranstaltung findet regelmäßig zweimal im Monat statt, und es sind noch Kapazitäten frei.“
An gleicher Stelle findet am Dienstag, 20. September, ein Tag der offenen Tür statt. Von 14 bis 17 Uhr können sich Interessierte von den Mitarbeitern umgehend zum Thema beraten lassen.
Auch das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, öffnet seine Türen – am Mittwoch von 13 bis 18 Uhr. Neben Infoständen im Foyer wird es die Filmvorführung „Hilfe beim Helfen“ und den Vortrag „Leben trotz und mit Demenz – Herausforderungen und Chancen“ geben. Vorstellen wird sich auch die Tagesbetreuung „Teekesselchen“, die dementen Menschen, die im Krankenhaus stationär behandelt werden, die Möglichkeit bietet, einen speziell eingerichteten Betreuungsraum zu besuchen.
Schließlich heißt es am Donnerstag „Sportlich über Mittag“ bei der Koch- und Sportgruppe der Alzheimer-Gesellschaft an der Dortmunder Straße 13. Jeder kann mitkochen und sich sportlich betätigen. Bei dieser Veranstaltung wird um vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 1559 gebeten.
Eines der Hauptziele der Veranstaltungen ist es, Menschen im Umgang mit Demenzkranken zu sensibilisieren. „Wir dürfen nicht aus dem Bewusstsein verlieren, dass ein alter Mensch kein Kind ist, dem man ständig sagen muss ‚Mach dies oder mach das’ oder ihn belehren“, weiß Dr. med. Christiane Bonhage, Oberärztin der Abteilung Psychiatrie/Psychotherapie am Herdecker Krankenhaus. „Vielmehr gilt es, ihn an Punkte zu bringen, wo er ein vollgültiger Gesprächspartner ist, und Gespräche zu suchen, in denen der Demenzkranke ein Profi ist.“
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