Feuerwehr rät zu vorsichtigem Umgang mit Silvesterkrachern

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(Foto: Wa-Archiv)

„Durch Übermut, Unwissenheit und Leichtsinn kommt es in der Silvesternacht immer wieder zu Unfällen mit schmerzhaften Folgen“, weiß Feuerwehrsprecher Ulli Gehrke. Oft sei Alkohol im Spiel. Gehrke erklärt, wie sich Unfälle vermeiden lassen:

- Zünden Sie Silvesterknaller nur vom Boden aus an und entfernen Sie sich schnell, wenn die Zündschnur brennt.

- Für Raketen eignen sich leere Flaschen, die mitten in einer Getränkekiste stehen als "Abschussrampe".

- Raketen oder Knaller dürfen niemals in die Richtung von Menschen oder Tieren abgeschossen werden!

- Auch nicht auf Häuser: Auch in Witten sind schon Wohnungsbrände entstanden, weil eine Silvesterrakete durch ein geöffnetes Fenster geflogen ist! Deshalb sollten alle Fenster während der Silvesterknallerei geschlossen bleiben.

- Das Zünden von Feuerwerkskörpern in Fahrzeugen, Briefkästen, Mülltonnen und dergleichen ist kein Spaß, sondern Sachbeschädigung.

- Selbst gebastelte Feuerwerkskörper oder illegale Importe ohne BAM-Prüfsiegel, die mitunter auf Flohmärkten angeboten werden, können sehr gefährlich sein: Tests haben gezeigt, dass solche Böller manchmal vorzeitig in der Hand explodieren.

„Bitte seien Sie vorsichtig und kommen Sie gut in das neue Jahr“, wünscht Gehrke allen viel Freude beim „Böllern“ und einen guten Rutsch.
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