Glosse: Einfach mal zufrieden

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Der typische Deutsche existiert eigentlich nicht. Und natürlich gibt es "eigentlich" eigentlich auch nicht. Und doch gibt es etwas, das alle Deutschen zu einen scheint: Ihr ambivalentes Verhältnis zum Wetter.

Nie kann man es ihnen Recht machen! Im Sommer ist es zu warm, im Winter zu kalt, im Frühjahr und Herbst zu regnerisch und ALLES könnte sowieso IMMER besser sein.

Auch im diesjährigen Sommer sind wieder vermehrt Klagen zu hören: Irgendwie will man mit den tropischen Temperaturen mit denen das Ruhrgebiet gesegnet wird nicht so richtig ...warm werden.

In der vergangenen Woche war der Unmut jedoch ausnahmsweise begründet: So musste ein Annener Supermarkt Aufgrund der hohen Außentemperaturen seinen Tiefkühlbereich außer Betrieb nehmen. Wittener, die (aus welchem Grund auch immer) nach Castrop-Rauxel wollten, mussten ihre Fahrzeuge zudem über schmelzendem Asphalt quälen. Auch Witten aktuell wurde von den Temperaturen gebeutelt; so herrschten in der im Dachgeschoss gelegenen Redaktion saunaeske 31 Grad Celsius.

Aber, wie der findige Leser merkt, sind nicht die Temperaturen das Problem, sondern die Umstände unter denen man ihnen ausgesetzt ist. Es gilt also die Umstände zu verändern, um zufrieden durch die Jahreszeiten zu kommen.


Hier ein paar praktische Tipps der Redaktion für 31 Grad und mehr:

Ventilatoren sind ihr Freund, Kleidung eher nicht; Möbelhäuser sind klimatisiert und fast so gemütlich wie Zuhause, und bei einem Online-Aktionshaus bekommt man schon für knapp 5000 Euro eine gebrauchte Schneemaschine. So einfach kann der Sommer sein. Guten Tag!
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