Internet in Witten wird richtig schnell

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Witten bekommt schnelleres Internet: Der Telekommunikationsanbieter NetCologne wird sein Glasfasernetz in der Ruhrstadt ausbauen. Vom neuen Hochgeschwindigkeits-Netz werden 32.000 Privathaushalte und 1.000 Gewerbetreibende in vier Stadtteilen profitieren können.
Rund 60 Kilometer Glasfaserleitungen sollen dieses Jahr in Witten-Mitte, Annen, Rüdinghausen und Heven verlegt werden. „Witten wird unser bislang größtes, zusammenhängendes Ausbaugebiet“, sagt Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne. „Schnelles Internet bedeutet ein Stück mehr Lebensqualität für Privatleute und Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen“, so Timo von Lepel weiter. Erreicht werden sollen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit.
Bei der Verlegung der Leitungen wird NetCologne mit dem Kooperationspartner innogy SE zusammenarbeiten. „Wir werden bestehende Kanalinfrastrukturen der Stadtwerke und der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet nutzen, um die Baumaßnahmen so schonend wie möglich zu gestalten. Es soll möglichst wenig Baustellen geben, um die Verkehrsbelastung möglichst gering zu halten“, sagt Dr. Kai-Uwe Dettmann, zuständiger Projektleiter bei innogy.
Auf knapp 16 Kilometern muss dabei der Bager ran. Den mit 44 Kilometern größten Teil erledigen Roboter, die sich seit Jahren im Praxiseinsatz bewährt haben.
Net Cologne wird in dieses Projekt rund 5 Millionen Euro investieren. Die ersten schnellen Anschlüsse sollen bereits im Sommer dieses Jahres verfügbar sein. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist im Herbst vorgesehen. Mehr als die Hälfte aller Wittener Haushalte können dann schneller im Internet surfen als bisher. In Bommern, Stockum und Herbede hat, laut Auskunft der Verantwortlichen der Stadt, die Telekom zugesagt, neue Leitungen zu verlegen.
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